Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1078/2010 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Pay Cost Advance.

Geschäftsnummer 6B_1078/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved an individual challenging a court's decision regarding the payment of legal fees in a criminal matter, specifically questioning the imposition of court costs. The individual, having been asked to deposit a specific sum by a certain deadline, claimed that the fees had already been paid in another case, which the court rejected. Subsequent requests to be excused from paying the fees were made, citing unemployment as a new reason, but these were not accompanied by sufficient documentation to support the claims. Ultimately, the court ruled not to proceed with the appeal due to the failure to pay the required advance costs within the stipulated time frame.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 LTF, Art. 66 al. 1 LTF; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Failure to Pay Cost Advance: The individual, having been asked to deposit a specific sum by a certain deadline, claimed that the fees had already been paid in another case, which the court rejected. Subsequent requests to be excused from paying the fees were made, citing unemployment as a new reason, but these were not accompanied by sufficient documentation to support the claims. Ultimately, the court ruled not to proceed with the appeal due to the failure to pay the required advance costs within the stipulated time frame.

Schlagwörter

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Höhe der Gerichtskosten (Beschimpfung) Kostenvorschuss Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Zahlungsaufschub Beleidigung Vorlage zur Vorabentscheidung nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not entertained (nicht eingetreten) based on this procedural article because the cost advance was not paid.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Mentioned as the basis for granting a final deadline to pay the cost advance before the decision not to enter upon the appeal.

Art. 64 LTF

The request for legal aid (unentgeltliche Rechtspflege) was rejected in the operative part.

Art. 66 al. 1 LTF

Although not explicitly cited in the operative part itself, the implicit rejection of the request for legal aid (Art. 64 LTF in the operative part) combined with not entering upon the appeal (Art. 108 LTF) leads to no costs being levied (Art. 66). However, strictly adhering to the instruction: since the dispositive explicitly states "3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.", this outcome is implicitly governed by cost rules, but no specific cost provision (like Art. 66) is *cited* in the operative part for imposing or waiving them, except for the rejection of Art. 64.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1078/2010

Urteil vom 22. Februar 2011

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Freiburg, Zaehringenstrasse 1, 1702 Freiburg,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Höhe der Gerichtskosten (Beschimpfung),

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Moderationshof, vom 6. Dezember 2010.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Der Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 20. Dezember 2010 aufgefordert, dem Bundesgericht spätestens am 20. Januar 2011 einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- einzuzahlen. Am 29. Dezember 2010 teilte er mit, "die Gerichtskosten" seien schon bezahlt. Das Bundesgericht teilte ihm am 4. Januar 2011 mit, es werde am Kostenvorschuss festgehalten, weil der Umstand, dass Gerichtskosten in einem anderen Verfahren bezahlt worden sein sollen, daran nichts zu ändern vermöge. Am 7. Januar 2011 ersuchte der Beschwerdeführer erneut darum, ihm keine Gerichtskosten aufzuerlegen, weil sie schon bezahlt seien. Weil der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 28. Januar 2011 die in Art. 62 Abs. 3 BGG vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung des Vorschusses bis zum 16. Februar 2011 angesetzt, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Innert dieser nicht mehr erstreckbaren Nachfrist ersuchte der Beschwerdeführer am 4. Februar 2011 erneut um eine Befreiung von den Gerichtskosten, diesmal mit der neuen Begründung, er sei arbeitslos, beziehe indessen kein Arbeitslosengeld. Wollte der Beschwerdeführer auf diese Weise die nicht mehr erstreckbare Frist zur Zahlung des Kostenvorschusses mir einem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wahren, so hätte hierfür nur ein korrekt begründetes, mit ausreichenden Belegen zu seiner wirtschaftlichen Situation versehenes Gesuch genügen können (Urteil 2C_758/2008 vom 2. Dezember 2008 E. 2.2.2. mit Hinweisen). Dieser Voraussetzung genügt das (sinngemässe) Gesuch nicht, da kein Beleg für die Behauptung des Beschwerdeführers beigelegt war. Nachdem der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Ausnahmsweise kann auf eine Kostenauflage verzichtet werden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

2. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Freiburg, Moderationshof, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Februar 2011

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre C. Monn