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6B_1076/2020 KI-generiert

Appeal Dismissed for Untimeliness in Defamation Case Challenge

Geschäftsnummer 6B_1076/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complaint was brought before the Swiss Federal Tribunal by an individual against a decision of the Higher Court of the Canton of Bern, which involved a procedural issue. The initial complaint was against a non-prosecution order issued by the Bern Public Prosecutor's Office on July 27, 2020. The Higher Court of Bern declined to consider this complaint on August 28, 2020, due to it being filed late. The complainant argued that the miscalculation of filing deadlines, affected by a local holiday not observed in Bern, led to the lateness. The appeal aimed to challenge the procedural dismissal while highlighting an oversight in deadline communication. However, the Swiss Federal Tribunal evaluated the matter strictly on timeliness grounds, questioning whether the canton-level appeal was lodged within the permissible timeframe. The Tribunal's focus was solely on the procedural aspect, rather than the substantive merits of the initial claim.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 94 StPO, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Untimeliness in Defamation Case Challenge: The initial complaint was against a non-prosecution order issued by the Bern Public Prosecutor's Office on July 27, 2020. The Higher Court of Bern declined to consider this complaint on August 28, 2020, due to it being filed late. The complainant argued that the miscalculation of filing deadlines, affected by a local holiday not observed in Bern, led to the lateness. The appeal aimed to challenge the procedural dismissal while highlighting an oversight in deadline communication. However, the Swiss Federal Tribunal evaluated the matter strictly on timeliness grounds, questioning whether the canton-level appeal was lodged within the permissible timeframe. The Tribunal's focus was solely on the procedural aspect, rather than the substantive merits of the initial claim.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Verleumdung) Nichteintreten üble Nachrede Verfahrensverzögerung der Staatsanwaltschaft Verneinung der Zuständigkeit verspätetes Ausstandsbegehren verspätete Kündigung Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits based on this procedural provision.

Art. 42 Abs. 2 BGG

The court noted that the appeal did not meet the formal reasoning requirements set out in this article.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court ordered the appellant to bear the court costs based on this provision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1076/2020

Urteil vom 5. Oktober 2020

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Verleumdung); Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 28. August 2020 (BK 20 339).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Das Obergericht des Kantons Bern trat mit Beschluss vom 28. August 2020 auf eine Beschwerde gegen eine Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft vom 27. Juli 2020 wegen Verspätung nicht ein.

Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.

3. Der Beschwerdeführer befasst sich in seiner Beschwerdeeingabe hauptsächlich mit der materiellen Seite der Angelegenheit. Dazu kann sich das Bundesgericht von vornherein nicht äussern, weil diese nicht zum Verfahrensgegenstand gehört. Vorliegend kann es nur um die Frage gehen, ob der Beschwerdeführer im kantonalen Verfahren rechtzeitig Beschwerde erhoben hat. Insofern bringt er nur vor, bei der Fristberechnung nicht berücksichtigt zu haben, dass Mariä Himmelfahrt nur in anderen Kantonen ein Feiertag sei, was ihm zum Verhängnis geworden sei, und er regt an, den letzten Tag einer Rechtsmittelfrist in Entscheiden anzugeben. Daraus ergibt sich allerdings nicht, dass und inwiefern die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensbeschluss gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen haben könnte. Über ein allfälliges Fristwiederherstellungsgesuch im Sinne von Art. 94 StPO hätte das Bundesgericht im Übrigen nicht erstinstanzlich zu befinden. Die Beschwerde erfüllt die Begründungsanforderungen nicht ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), weshalb darauf im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. Oktober 2020

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill