Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1075/2014 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Non-Commencement of Proceedings Due to Insufficient Reasoning

Geschäftsnummer 6B_1075/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves two complainants contesting decisions made by the Cantonal Court regarding the non-initiation of proceedings by the Public Prosecutor's Office and an objection to alleged delays in the legal process. Specifically, the Cantonal Court did not consider the first complaint concerning the refusal to initiate proceedings and dismissed the second complaint about delays due to insufficient grounding provided by the complainants. The matter brought before the Swiss Federal Tribunal centers on whether the Cantonal Court violated legal provisions related to the requisite substantiation for complaints, but the complainants failed to adequately address this aspect in their submissions. Consequently, the Federal Tribunal declined to consider the complaints further due to lack of proper justification.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Non-Commencement of Proceedings Due to Insufficient Reasoning: Specifically, the Cantonal Court did not consider the first complaint concerning the refusal to initiate proceedings and dismissed the second complaint about delays due to insufficient grounding provided by the complainants. The matter brought before the Swiss Federal Tribunal centers on whether the Cantonal Court violated legal provisions related to the requisite substantiation for complaints, but the complainants failed to adequately address this aspect in their submissions. Consequently, the Federal Tribunal declined to consider the complaints further due to lack of proper justification.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme des Verfahrens Rechtsverzögerung Begründung in der Sache formelle Verfahrenseinstellung Eilvorabentscheidungsverfahren Einrede der Verfassungswidrigkeit Strafanzeige Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted to proceedings based on the simplified procedure because of insufficient grounds.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited as the justification for not entering into the appeal due to insufficient grounds.

Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG

Used to order the appellants to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1075/2014

Urteil vom 11. November 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Mathys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

A.X.________ und B.X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Basel-Landschaft, Erste Staatsanwältin ,

Grenzacherstrasse 8, 4132 Muttenz,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme des Verfahrens; Rechtsverzögerung,

Beschwerde gegen zwei Beschlüsse des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 29. September 2014 (470 14 207) und 20. Oktober 2014 (470 14 226).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerdeführer wenden sich mit einer Eingabe ans Bundesgericht, die sich gegen zwei Beschlüsse des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 29. September 2014 (470 14 207) und 20. Oktober 2014 (470 14 226) richtet. Im ersten Beschluss trat das Kantonsgericht auf eine Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung der Staatsanwaltschaft vom 9. September 2014 nicht ein. Im zweiten Beschluss trat es auf eine Rechtsverzögerungsbeschwerde gegen die Staatsanwaltschaft nicht ein. Das Kantonsgericht erachtete in beiden Fällen die Begründung der jeweiligen Beschwerde als ungenügend. Unter diesen Umständen kann Gegenstand des Verfahrens vor Bundesgericht ausschliesslich sein, ob das Kantonsgericht im Zusammenhang mit den vorausgesetzten Begründungsanforderungen das Recht verletzte oder nicht. Mit dieser Frage befassen sich die Beschwerdeführer nicht. Ihre materiellen Ausführungen sind unzulässig. Auf die Beschwerde ist mangels einer tauglichen Begründung gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. November 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: Monn