Complainant Standing to Appeal Dismissal of Trespassing Complaint
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint for trespassing where the complainant challenges the decision made by the cantonal court's public prosecutor not to proceed with the criminal complaint against the alleged offender. The complainant asserts that a criminal act occurred, but both the investigative judge and the public prosecutor did not accept the complaint, leading to a rejection of the appeal by the higher court. The complainant is argued to lack the legal standing as they were neither a private prosecutor nor a victim directly affected by the alleged crime. Consequently, the appeal to the federal tribunal was not entertained.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 1 Abs. 1 OHG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant Standing to Appeal Dismissal of Trespassing Complaint: The complainant asserts that a criminal act occurred, but both the investigative judge and the public prosecutor did not accept the complaint, leading to a rejection of the appeal by the higher court. The complainant is argued to lack the legal standing as they were neither a private prosecutor nor a victim directly affected by the alleged crime. Consequently, the appeal to the federal tribunal was not entertained.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on procedural rules concerning inadmissibility.
The appellant was ordered to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_1075/2009
Urteil vom 21. Januar 2010
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
A.________,
Beschwerdegegner,
Generalprokurator des Kantons Bern, 3001 Bern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Hausfriedensbruch,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Anklagekammer, vom 30. Oktober 2009 (AK Nr. 2009/456/RIP).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf eine Strafanzeige gegen den Beschwerdegegner wegen Hausfriedensbruchs durch den Untersuchungsrichter und durch die Staatsanwaltschaft nicht eingetreten und im angefochtenen Entscheid ein dagegen gerichteter Rekurs durch die Vorinstanz abgewiesen wurden. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist der Beschwerdeführer indessen nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Da er durch die angezeigte Straftat auch nicht in seiner körperlichen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt wurde, ist er auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG . Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert (BGE 6B_540/2009 vom 22. Oktober 2009 E. 1.9; 133 IV 228 ). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Dem Beschwerdegegner ist keine Entschädigung auszurichten, weil er vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Anklagekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. Januar 2010
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn