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6B_1062/2015 KI-generiert

Complaint Regarding Refusal to Open Criminal Investigation for Fraud

Geschäftsnummer 6B_1062/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint regarding the decision of a cantonal prosecution office that declined to pursue a criminal investigation into allegations of fraud. The incident took place on June 30, 2015, when the prosecution office decided not to initiate proceedings based on complaints made. The complainants challenged this decision, but the cantonal court upheld the prosecution office's ruling on August 25, 2015. Subsequently, the complainants sought further recourse by appealing to the Federal Tribunal, requesting the opening of a criminal investigation. However, their appeal did not adequately address the specific legal grounds according to the required standards, leading to the dismissal of their case and the allocation of court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complaint Regarding Refusal to Open Criminal Investigation for Fraud: The incident took place on June 30, 2015, when the prosecution office decided not to initiate proceedings based on complaints made. The complainants challenged this decision, but the cantonal court upheld the prosecution office's ruling on August 25, 2015. Subsequently, the complainants sought further recourse by appealing to the Federal Tribunal, requesting the opening of a criminal investigation. However, their appeal did not adequately address the specific legal grounds according to the required standards, leading to the dismissal of their case and the allocation of court costs.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Betrug) Betrugsermittlung Strafanzeige Anklage unentgeltliche Rechtspflege Beweislosigkeit Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted due to insufficient substantiation according to the procedure outlined in Art. 108 BGG.

Art. 64 BGG

The application for free legal aid was rejected.

Art. 65 Abs. 2 BGG

The financial situation of the appellants was taken into account when determining the court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed court costs on the appellants.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1062/2015

Urteil vom 19. November 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

A.________ und B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Betrug),

Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 25. August 2015.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Am 30. Juni 2015 trat das Untersuchungsrichteramt Uznach mit zwei Verfügungen auf eine Strafanzeige wegen Betrugs nicht ein. Dagegen gerichtete Beschwerden wies die Anklagekammer des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 25. August 2015 ab. Die Beschwerdeführer wenden sich ans Bundesgericht und beantragen, es sei eine Strafuntersuchung gegen den Beschuldigten zu eröffnen.

Ob die Beschwerdeführer zum vorliegenden Rechtsmittel überhaupt legitimiert sind, muss nicht geprüft werden. In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Ansicht des Beschwerdeführers gegen das Recht verstossen soll ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Die Beschwerdeführer nennen nur allgemeine Grundsätze und machen geltend, im vorliegenden Fall seien nur "Scheinuntersuchungen" durchgeführt worden. Mit dem angefochtenen Entscheid befassen sie sich nicht. Folglich ist auf die Beschwerde mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG ). Das nachträgliche Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdeführer ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. November 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: C. Monn