Complaint Regarding Refusal to Open Criminal Investigation for Fraud
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint regarding the decision of a cantonal prosecution office that declined to pursue a criminal investigation into allegations of fraud. The incident took place on June 30, 2015, when the prosecution office decided not to initiate proceedings based on complaints made. The complainants challenged this decision, but the cantonal court upheld the prosecution office's ruling on August 25, 2015. Subsequently, the complainants sought further recourse by appealing to the Federal Tribunal, requesting the opening of a criminal investigation. However, their appeal did not adequately address the specific legal grounds according to the required standards, leading to the dismissal of their case and the allocation of court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complaint Regarding Refusal to Open Criminal Investigation for Fraud: The incident took place on June 30, 2015, when the prosecution office decided not to initiate proceedings based on complaints made. The complainants challenged this decision, but the cantonal court upheld the prosecution office's ruling on August 25, 2015. Subsequently, the complainants sought further recourse by appealing to the Federal Tribunal, requesting the opening of a criminal investigation. However, their appeal did not adequately address the specific legal grounds according to the required standards, leading to the dismissal of their case and the allocation of court costs.
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KI-generiertThe appeal was not admitted due to insufficient substantiation according to the procedure outlined in Art. 108 BGG.
The application for free legal aid was rejected.
The financial situation of the appellants was taken into account when determining the court costs.
The court imposed court costs on the appellants.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_1062/2015
Urteil vom 19. November 2015
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
A.________ und B.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme (Betrug),
Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 25. August 2015.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Am 30. Juni 2015 trat das Untersuchungsrichteramt Uznach mit zwei Verfügungen auf eine Strafanzeige wegen Betrugs nicht ein. Dagegen gerichtete Beschwerden wies die Anklagekammer des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 25. August 2015 ab. Die Beschwerdeführer wenden sich ans Bundesgericht und beantragen, es sei eine Strafuntersuchung gegen den Beschuldigten zu eröffnen.
Ob die Beschwerdeführer zum vorliegenden Rechtsmittel überhaupt legitimiert sind, muss nicht geprüft werden. In einer Beschwerde ans Bundesgericht ist unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwieweit dieser nach Ansicht des Beschwerdeführers gegen das Recht verstossen soll ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Die Beschwerdeführer nennen nur allgemeine Grundsätze und machen geltend, im vorliegenden Fall seien nur "Scheinuntersuchungen" durchgeführt worden. Mit dem angefochtenen Entscheid befassen sie sich nicht. Folglich ist auf die Beschwerde mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG ). Das nachträgliche Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage der Beschwerdeführer ist bei der Bemessung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern je zur Hälfte unter solidarischer Haftung auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. November 2015
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Der Gerichtsschreiber: C. Monn