Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_105/2019 KI-generiert

Appellant v. Cantonal Prosecutor's Office (Formal Inadmissibility)

Geschäftsnummer 6B_105/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who sought to initiate a criminal investigation, which the public prosecutor's office of the Canton of Appenzell Ausserrhoden decided not to pursue on August 21, 2018. The individual then filed a complaint against this decision, but the Appenzell Ausserrhoden Higher Court did not entertain it on December 4, 2018. Consequently, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal. However, the appeal lacked the necessary handwritten signature, and despite being given an opportunity to correct this, the individual failed to do so within the specified timeframe. As a result, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 42 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appellant v. Cantonal Prosecutor's Office (Formal Inadmissibility): The individual then filed a complaint against this decision, but the Appenzell Ausserrhoden Higher Court did not entertain it on December 4, 2018. Consequently, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal. However, the appeal lacked the necessary handwritten signature, and despite being given an opportunity to correct this, the individual failed to do so within the specified timeframe. As a result, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme Nichteintreten Strafuntersuchung formeller Mangel fehlende Unterschrift Säumnis der Staatsanwaltschaft Vertretungsverbot für Rechtsanwälte Prüfung der formellen Rügen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used to rule on the non-admittance of the appeal due to failure to remedy formal deficiencies.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule that no court costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_105/2019

Urteil vom 8. Februar 2019

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Appenzell A.Rh., Schützenstrasse 1A, 9100 Herisau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme; Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, 2. Abteilung, vom 4. Dezember 2018 (O2S 18 16).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Staatsanwaltschaft Appenzell Ausserrhoden nahm die vom Beschwerdeführer angestrebte Strafuntersuchung am 21. August 2018 nicht an die Hand. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Obergericht Appenzell Ausserrhoden am 4. Dezember 2018 nicht ein.

Der Beschwerdeführer wendet sich an das Bundesgericht.

2. Rechtsschriften haben unter anderem die Unterschrift zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). Bei der im Verfahren vor Bundesgericht eingereichten Rechtsschrift handelt es sich um eine Kopie eines handschriftlichen Originals. Es fehlt somit die erforderliche eigenhändige Unterschrift. Der Beschwerdeführer wurde mit eingeschriebener Verfügung vom 24. Januar 2019 in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG aufgefordert, diesen Mangel bis zum 1. Februar 2019 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. Zudem wurde er darauf hingewiesen, dass eine Beschwerde an das Bundesgericht den Anforderungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG zu genügen habe, die Beschwerdefrist eine gesetzliche Frist sei, die nicht erstreckt werden könne und er seine Beschwerdeeingabe bis zum Ablauf der Beschwerdefrist im Sinne von Art. 42 BGG noch ergänzen könne (act. 4). Die Verfügung konnte zugestellt werden. Der Beschwerdeführer reagierte darauf indessen nicht und behob den Mangel nicht. Auf die Beschwerde ist daher im Verfahren nach Art. 108 BGG androhungsgemäss nicht einzutreten.

3. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden, 2. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Februar 2019

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill