Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1045/2009 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Failure to Exhaust Cantonal Remedies in Waste Dumping Case

Geschäftsnummer 6B_1045/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint filed against a penal order issued by a regional authority for the illegal disposal of waste. The individual challenged the decision, claiming it was unjust. However, the court noted that the appeal was not appropriately submitted since the relevant legal procedures had not been followed, particularly as the individual had missed a hearing without a valid excuse. Consequently, the appeal was not admitted for consideration, and the court ruled that the individual must bear the court costs associated with the case.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal Due to Failure to Exhaust Cantonal Remedies in Waste Dumping Case: The individual challenged the decision, claiming it was unjust. However, the court noted that the appeal was not appropriately submitted since the relevant legal procedures had not been followed, particularly as the individual had missed a hearing without a valid excuse. Consequently, the appeal was not admitted for consideration, and the court ruled that the individual must bear the court costs associated with the case.

Schlagwörter

KI-generiert
Widerrechtliches Deponieren von Abfall Verklappen von Abfallstoffen Strafanzeige Normenkontrolle Erschöpfung des Rechtswegs prozessleitende Verfügungen Dumping

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

Used to rule that the appeal cannot be entertained (non-entrée en matière) under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1045/2009

Urteil vom 8. Dezember 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X._______,

Beschwerdeführer,

gegen

Statthalteramt Dietikon.

Gegenstand

Widerrechtliches Deponieren von Abfall,

Beschwerde gegen die Strafverfügung des Statthalteramts des Bezirks Dietikon vom 12. August 2009 (ST.2009.2942/MO).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die an die Präsidentin der II. zivilrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts adressierte "Klage gegen die ungerechte Verurteilung" durch die Strafverfügung des Statthalteramtes Dietikon vom 12. August 2009 ist als Beschwerde im Sinne von Art. 78 ff. BGG entgegenzunehmen, weil das Rechtsmittel eine Strafsache betrifft.

Die Beschwerde in Strafsachen ist zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen ( Art. 80 Abs. 1 BGG ). Gemäss Rechtsmittelbelehrung konnte der Beschwerdeführer gegen die Strafverfügung des Statthalteramtes innert zehn Tagen ein Begehren um gerichtliche Beurteilung stellen. Die Strafverfügung ist folglich nicht letztinstanzlich.

Im Übrigen hat das Statthalteramt Dietikon gemäss Erledigungsverfügung vom 12. November 2009 ein Verfahren um gerichtliche Beurteilung als erledigt abgeschrieben, weil der Beschwerdeführer einer Einvernahme unentschuldigt fernblieb (act. 4). Wollte man seine Eingabe ans Bundesgericht als Beschwerde gegen diese Erledigungsverfügung entgegennehmen, wäre darauf ebenfalls nicht einzutreten, weil gemäss Rechtsmittelbelehrung dagegen ein Rekurs an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich möglich ist.

Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Statthalteramt des Bezirks Dietikon schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Dezember 2009

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn