Lack of Standing to Appeal Criminal Investigation Refusal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal concerning a decision made by the St. Gallen Public Prosecutor's Office, which had chosen not to proceed with a criminal charge. The complainant argued against this decision, claiming that there were grounds for opening a criminal investigation. However, the tribunal found that the complainant did not present a specific factual basis supporting the initiation of such an investigation, thereby ruling that the complainant was not a legitimate party to bring the case forward. Consequently, the tribunal did not accept the complaint for further adjudication.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Lack of Standing to Appeal Criminal Investigation Refusal: Gallen Public Prosecutor's Office, which had chosen not to proceed with a criminal charge. The complainant argued against this decision, claiming that there were grounds for opening a criminal investigation. However, the tribunal found that the complainant did not present a specific factual basis supporting the initiation of such an investigation, thereby ruling that the complainant was not a legitimate party to bring the case forward. Consequently, the tribunal did not accept the complaint for further adjudication.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThis procedural provision was cited in the reasoning as the basis for not entering a decision on the merits of the appeal due to lack of standing.
This provision was applied in the dispositive to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_1037/2008/sst
Urteil vom 13. Januar 2009
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber Monn.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichteintreten auf Strafklage,
Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 11. November 2008.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Im angefochtenen Entscheid wurde eine Beschwerde dagegen, dass die Staatsanwaltschaft auf eine Strafklage nicht eingetreten war, abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden konnte. Die Beschwerdeführerin habe keinen konkreten Sachverhalt dargelegt, gestützt auf welchen die Eröffnung einer Strafuntersuchung begründet werden könnte. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist die Beschwerdeführerin indessen nicht Privatstrafklägerin im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Es ist auch weder aus dem angefochtenen Entscheid noch aus der Beschwerde ersichtlich, dass sie durch das Verhalten der beschuldigten Personen in ihrer körperlichen oder psychischen Integrität unmittelbar beeinträchtigt worden sein könnte. Sie ist folglich nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG. Als Geschädigte, die nicht Opfer ist, ist sie zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert ( BGE 133 IV 228 ). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Januar 2009
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre Monn