Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1036/2023 KI-generiert

Failure to Submit Final Cantonal Instance Decision Renders Appeal Inadmissible

Geschäftsnummer 6B_1036/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an appellant challenging legal decisions related to a violation of the Environmental Protection Act in the Swiss Federal Tribunal. The appellant sought to appeal a penal order from the Solothurn Public Prosecutor's Office issued on May 18, 2022, and a judgment from the Dorneck-Thierstein District Court's criminal division dated January 18, 2023. The appeal was filed against these decisions, but was deemed inadmissible as the decisions presented were not from the highest cantonal authorities as required by legal requirements. Additionally, the appellant had already taken action against a related civil ruling from August 23, 2023, from the same district court, further affecting the admissibility of the complaint.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 3 BGG, Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 66 al. 1 BGG, Art. 93 BGG; Failure to Submit Final Cantonal Instance Decision Renders Appeal Inadmissible: The appellant sought to appeal a penal order from the Solothurn Public Prosecutor's Office issued on May 18, 2022, and a judgment from the Dorneck-Thierstein District Court's criminal division dated January 18, 2023. The appeal was filed against these decisions, but was deemed inadmissible as the decisions presented were not from the highest cantonal authorities as required by legal requirements. Additionally, the appellant had already taken action against a related civil ruling from August 23, 2023, from the same district court, further affecting the admissibility of the complaint.

Schlagwörter

KI-generiert
Widerhandlung gegen das Umweltschutzgesetz Nichteintreten Zivilurteil Untätigkeitsklage umweltrechtliche Bedenken Strafanzeige Anfechtung von Zwischenentscheiden Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 100 Abs. 1 BGG

Mentioned in the reasoning regarding the time limit for filing the appeal.

Art. 42 Abs. 5 BGG

Cited in the reasoning for issuing the order to remedy the deficiency (missing documents/signatures).

Art. 42 Abs. 3 BGG

Cited in the reasoning for the initial request to correct procedural deficiencies (missing decisions), which ultimately contributed to the decision not to enter on the appeal.

Art. 66 al. 1 BGG

This article is implicitly referred to by order 2, stating that no costs are levied, although the explicit citation 'Art. 66 al. 1 BGG' is missing from the dispositive, the instruction in point 2 ('Es werden keine Kosten erhoben') is governed by this provision, and the preamble mentions 'Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten'.

Art. 80 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning to establish that the decision under appeal must be from the final cantonal instance, leading to the decision not to enter on the appeal (Art. 93 BGG).

Art. 93 BGG

The primary reason for not entering on the merits of the appeal, based on the lack of a final cantonal decision.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1036/2023

Urteil vom 20. September 2023

I. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Frey Krieger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Solothurn, Franziskanerhof, Barfüssergasse 28,

Postfach 157, 4502 Solothurn,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Widerhandlung gegen das Umweltschutzgesetz; Nichteintreten,

Beschwerde gegen den Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Solothurn vom 18. Mai 2022 (STR.2022.6329 / KIR) und das Urteil des Richteramts Dorneck-Thierstein, Strafabteilung, vom 18. Januar 2023 (DTSPR.2022.23-ADTMAG).

Die Präsidentin zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerde ist zulässig gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen ( Art. 80 Abs. 1 BGG ). Die Beschwerde gegen einen Entscheid ist innert 30 Tagen nach der vollständigen Eröffnung beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Der anzufechtende Entscheid muss der Beschwerde beigelegt werden ( Art. 42 Abs. 3 BGG ). Da den vorliegenden sinngemässen Beschwerdeeingaben entgegen der Vorschrift von Art. 42 Abs. 3 BGG der/die anzufechtende/n Entscheide nicht beilag/en, wurde der Beschwerdeführer in Anwendung von Art. 42 Abs. 5 BGG mit Verfügung vom 30. August 2023 aufgefordert, den Mangel spätestens bis zum 13. September 2023 zu beheben, ansonsten die Rechtsschriften unbeachtet blieben. Gleichzeitig wurde er aufgefordert, die Beschwerdeeingaben zu unterschreiben. Der Beschwerdeführer kam der Aufforderung zur Unterzeichnung der Rechtsschriften innert Frist nach und reichte als anzufechtende Entscheide einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Solothurn vom 18. Mai 2022, das Urteil des Richteramts Dorneck-Thierstein, Strafabteilung, vom 18. Januar 2023 und ein Urteil des Richteramtes Dorneck-Thierstein, Zivilabteilung, vom 23. August 2023 (Rechtsöffnung) ein. Bei den eingereichten Entscheiden handelt es sich nicht um letztinstanzliche kantonale Entscheide im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG , weshalb auf die vorliegende sinngemässe Beschwerde nicht eingetreten werden kann. Eine Weiterleitung der Rechtseingaben an das Obergericht des Kantons Solothurn erübrigt sich, weil das Urteil des Richteramts Dorneck-Thierstein, Strafabteilung, vom 18. Januar 2023 rechtskräftig ist und der Beschwerdeführer gemäss den ins Recht gelegten Beilagen gegen das Urteil vom 23. August 2023 des Richteramtes Dorneck-Thierstein, Zivilabteilung, bereits Einsprache erhoben hat.

Für allfällige Ratenzahlungen hat sich der Beschwerdeführer mit den zuständigen kantonalen Behörden in Verbindung zu setzen.

2. Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten.

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Richteramt Dorneck-Thierstein, Strafabteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. September 2023

Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari

Die Gerichtsschreiberin: Frey Krieger