Waiver of Appeal and Procedural Termination
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual submitted a complaint regarding a previous decision made by the Vice President of the Thurgau Cantonal Court, which had dismissed their appeal as no longer relevant. In January 2013, the individual sought clarification about the ruling, and the Federal Court requested a formal response regarding their intentions to appeal. Subsequently, the individual clarified that they did not intend to file an appeal against the earlier decision, leading the Federal Court to declare the proceedings as non-contested and concluded without imposing any legal costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 6 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Waiver of Appeal and Procedural Termination: In January 2013, the individual sought clarification about the ruling, and the Federal Court requested a formal response regarding their intentions to appeal. Subsequently, the individual clarified that they did not intend to file an appeal against the earlier decision, leading the Federal Court to declare the proceedings as non-contested and concluded without imposing any legal costs.
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KI-generiertThis provision was cited by the Federal Tribunal to invite the appellant to clarify whether they wished to pursue the appeal, which ultimately led to the case being struck off as moot.
This provision governs the non-imposition of court costs in the final order.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_103/2013
Verfügung vom 19. Februar 2013
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Schneider, Einzelrichter,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Thurgau, Staubeggstrasse 8, 8510 Frauenfeld,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Strafanzeigen.
Der Einzelrichter zieht in Erwägung:
1. Die Vizepräsidentin des Obergerichts des Kantons Thurgau schrieb am 11. September 2012 eine kantonale Beschwerde von X.________ zufolge Verzichts auf Weiterführung des Verfahrens als erledigt ab. In der Verfügung wurde auf die Möglichkeit einer Beschwerde ans Bundesgericht hingewiesen.
Am 6. Januar 2013 wandte sich X.________ an die Vorinstanz. Das Schreiben betraf die "ohnehin rechtsungültige" Verfügung vom 11. September 2012. Die Vorinstanz stellte die Eingabe dem Bundesgericht zu, da sie vermutlich eine Beschwerde an diese Instanz darstelle.
Das Bundesgericht lud X.________ am 30. Januar 2013 in Anwendung von Art. 42 Abs. 6 BGG ein, bis spätestens am 19. Februar 2013 schriftlich zu erklären, ob es die Eingabe vom 6. Januar 2013 als Beschwerde ans Bundesgericht entgegennehmen und behandeln soll.
X.________ teilte dem Bundesgericht mit Schreiben vom 31. Januar 2013 (Posteingang am 18. Februar 2013) mit, er habe keine Beschwerde ans Bundesgericht gegen den "rechtsungültigen" Entscheid der Vorinstanz erheben wollen. Bei dieser Sachlage ist das bundesgerichtliche Verfahren als gegenstandslos abzuschreiben.
2. Es sind keine Gerichtskosten zu erheben.
Demnach verfügt der Einzelrichter:
1. Das Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau, Vizepräsidentin, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Februar 2013
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Schneider
Der Gerichtsschreiber: Monn