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6B_1027/2014 KI-generiert

Appeal Dismissed for Failure to Pay Advance and Prove Indigence

Geschäftsnummer 6B_1027/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal by an individual against a decision made by the Criminal Division of the Bern Cantonal Court regarding the non-initiation of criminal proceedings related to threats, insults, and defamation. The individual was unable to pay a required advance fee to the Federal Court within the stipulated deadlines, citing personal circumstances that precluded him from finding work due to attacks by several people. The court determined that his financial need was not adequately demonstrated, leading to the rejection of his request for free legal assistance, and consequently, the appeal was not admitted for consideration. The individual was also held responsible for court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 LTF; Appeal Dismissed for Failure to Pay Advance and Prove Indigence: The individual was unable to pay a required advance fee to the Federal Court within the stipulated deadlines, citing personal circumstances that precluded him from finding work due to attacks by several people. The court determined that his financial need was not adequately demonstrated, leading to the rejection of his request for free legal assistance, and consequently, the appeal was not admitted for consideration. The individual was also held responsible for court costs.

Schlagwörter

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Nichtanhandnahme (Drohung, Beschimpfung, üble Nachrede etc.) Kostenvorschuss Nachweis der Bedürftigkeit unentgeltliche Rechtspflege Drohung üble Nachrede nachträglicher Rechtsvorschlag

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Inapplicability of the appeal was decided based on this procedural provision concerning the non-payment of the cost deposit.

Art. 64 LTF

This article governs the rejection of the request for legal aid, as stated in the operative part.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court ordered the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1027/2014

Urteil vom 22. Januar 2015

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Maulbeerstrasse 10, 3011 Bern,

2. A.________,

Beschwerdegegnerinnen.

Gegenstand

Nichtanhandnahme (Drohung, Beschimpfung, üble Nachrede etc.),

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 10. September 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Dem Beschwerdeführer wurde mit Verfügung vom 28. Oktober 2014 eine Frist angesetzt bis zum 12. November 2014, um dem Bundesgericht einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- einzuzahlen. Am 12. November 2014 teilte er mit, es sei ihm nicht möglich, den geforderten Betrag aufzubringen, da er durch mehrere Personen angegriffen worden sei. Das Bundesgericht wies mit Verfügung vom 14. November 2014 darauf hin, seine Begründung rechtfertige es nicht, von einem Kostenvorschuss abzusehen. Gleichzeitig wurde ihm die gesetzlich vorgeschriebene Nachfrist zur Leistung des Kostenvorschusses angesetzt bis zum 1. Dezember 2014, ansonsten auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Am 1. Dezember 2014 teilte er mit, wegen des erwähnten Angriffs könne er im Moment keiner Arbeit nachgehen. Will man das Schreiben als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege entgegennehmen, so unterlässt es der Beschwerdeführer, seine Bedürftigkeit nachzuweisen, weshalb das Gesuch abzuweisen ist. Der Kostenvorschuss ging auch innert der Nachfrist nicht ein. Auf die Beschwerde ist androhungsgemäss im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Der Beschwerdegegnerin 2 ist keine Entschädigung auszurichten, weil sie vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Strafabteilung, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Januar 2015

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Der Gerichtsschreiber: Monn