Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1024/2008 KI-generiert

Defendant v. Zurich High Court and Federal Supreme Court (Illegal Residence and *Ne Bis In Idem*)

Geschäftsnummer 6B_1024/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complainant accused of illegally residing in Switzerland without a valid residence permit from a previous conviction in 2005 until his arrest in 2007. He was subsequently sentenced to a monetary penalty by the Zurich Court in October 2008 for a violation of the Foreign Nationals Act. The complainant challenged this decision before the Federal Tribunal, arguing that the case had already been dismissed for formal errors in a prior ruling from July 2007. However, the Federal Tribunal determined that the earlier decision did not conclude the criminal proceedings related to the current charges, leading to the dismissal of the appeal and the imposition of court costs on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Defendant v. Zurich High Court and Federal Supreme Court (Illegal Residence and *Ne Bis In Idem*): He was subsequently sentenced to a monetary penalty by the Zurich Court in October 2008 for a violation of the Foreign Nationals Act. The complainant challenged this decision before the Federal Tribunal, arguing that the case had already been dismissed for formal errors in a prior ruling from July 2007. However, the Federal Tribunal determined that the earlier decision did not conclude the criminal proceedings related to the current charges, leading to the dismissal of the appeal and the imposition of court costs on the complainant.

Schlagwörter

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Vergehen gegen das Ausländergesetz Ausschaffungshaft strafbare Handlung Aufenthaltsbewilligungen Ausländergesetz Rechtskraft Verbot der Doppelbestrafung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted based on this provision.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1024/2008/sst

Urteil vom 24. März 2009

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber Monn.

Parteien

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, 8001 Zürich, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Vergehen gegen das Ausländergesetz,

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich, II. Strafkammer, vom 21. Oktober 2008.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Dem Beschwerdeführer wird vorgeworfen, er habe sich seit einer Verurteilung vom 2. September 2005 durch den Juge d'instruction de Lausanne bis zu seiner Verhaftung am 12. März 2007 ohne eine gültige Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz aufgehalten. Er wurde mit Urteil vom 21. Oktober 2008 durch das Obergericht des Kantons Zürich im Berufungsverfahren des Vergehens im Sinne von Art. 115 Abs. 1 lit. b des Ausländergesetzes mit einer Geldstrafe von 75 Tagessätzen zu Fr. 100.-- bestraft.

Mit Beschwerde in Strafsachen macht der Beschwerdeführer vor Bundesgericht geltend, das Obergericht des Kantons Zürich habe am 21. Oktober 2008 erneut eine Anklage beurteilt, in Bezug auf welche er am 24. Juli 2007 wegen formeller Fehler bereits freigesprochen worden sei. Diese Rüge betrifft die Sperrwirkung der materiellen Rechtskraft eines früheren Strafurteils und könnte nur gehört werden, wenn die gleiche konkrete Strafsache, um die es im Urteil vom 21. Oktober 2008 geht, bereits mit einem Entscheid vom 24. Juli 2007 rechtskräftig beurteilt worden wäre. Die Verfügung vom 24. Juli 2007, die der Beschwerdeführer seiner Eingabe vor Bundesgericht beilegt, schliesst indessen kein Strafverfahren ab, sondern betrifft die Aufrechterhaltung der seit dem 20. Juli 2007 bestehenden Ausschaffungshaft. Das Vorbringen geht somit an der Sache vorbei, weshalb auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. März 2009

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre Monn