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6B_1023/2024 KI-generiert

Dismissal of Late Narcotics Act Appeal for Procedural Insufficiency

Geschäftsnummer 6B_1023/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Dismissal of Late Narcotics Act Appeal for Procedural Insufficiency The appellate court declined to consider an appeal against a district court judgment concerning violations of the Narcotics Act and other charges, as the appellant failed to submit the required statement of appeal within the prescribed deadline. The Federal Supreme Court (FSC) upheld the decision not to entertain the appeal, noting that the appellant merely stated overlooking the necessary appeal justification due to "anger," without establishing how the appellate court's non-entry decision was arbitrary or violated federal law as required by procedural rules (Art. 42 para. 2 and Art. 106 para. 2 BGG); consequently, the FSC dismissed the appeal for lack of sufficient legal reasoning, as the appellant's submissions focused exclusively on the merits of the underlying case, which were not subject to review.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Dismissal of Late Narcotics Act Appeal for Procedural Insufficiency: The Federal Supreme Court (FSC) upheld the decision not to entertain the appeal, noting that the appellant merely stated overlooking the necessary appeal justification due to "anger," without establishing how the appellate court's non-entry decision was arbitrary or violated federal law as required by procedural rules (Art. 42 para. 2 and Art. 106 para. 2 BGG); consequently, the FSC dismissed the appeal for lack of sufficient legal reasoning, as the appellant's submissions focused exclusively on the merits of the underlying case, which were not subject to review.

Schlagwörter

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Keine Berufungserklärung eingereicht (Widerhandlung gegen das BetmG etc.) Nichteintreten Betäubungsmittelgesetz Verfahrensüberprüfung materielle Überprüfung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Rechtsstaat Nichtanhandnahmeverfügung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits based on this procedural provision due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision waived the imposition of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1023/2024

Urteil vom 16. Januar 2025

I. strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Muschietti, als präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern, Postfach 3439, 6002 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Keine Berufungserklärung eingereicht (Widerhandlung gegen das BetmG etc.); Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 26. November 2024

(4M 24 107).

Das präsidierende Mitglied zieht in Erwägung:

1.

Die Vorinstanz trat in der angefochtenen Verfügung vom 26. November 2024 auf eine Berufung gegen ein Urteil des Bezirksgerichts Hochdorf vom 16. Juli 2024 nicht ein, weil innert Frist keine Berufungserklärung eingegangen war. Das Bundesgericht könnte deshalb nur die Frage der Einreichung einer Berufungserklärung innert Frist prüfen bzw. sich dazu äussern, ob die Vorinstanz auf die Berufung zu Unrecht nicht eingetreten ist. Diesbezüglich führt der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde indessen nur aus, "die erforderliche Berufungsbegründung an das Kantonsgericht in seinem Ärger übersehen" zu haben. Daraus ergibt sich indessen nicht in einer den Formerfordernissen genügenden Weise (

Art. 42 Abs. 2 BGG und Art. 106 Abs. 2 BGG

), dass und inwiefern die Vorinstanz mit ihrer Nichteintretensverfügung in Willkür verfallen sein sollte oder sonstwie Bundesrecht verletzt haben könnte. Die weiteren Ausführungen in der Beschwerde betreffen ausschliesslich die materielle Seite der Angelegenheit, die nicht Verfahrensgegenstand ist und womit sich das Bundesgericht folglich auch nicht befassen kann. Auf die Beschwerde ist daher mangels einer tauglichen Begründung im Verfahren nach

Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2.

Auf eine Kostenauflage ist ausnahmsweise zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Kosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Januar 2025

Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Muschietti

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill