Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1015/2010 KI-generiert

Complainant's Standing to Appeal Refused in Case Against Enforcement Office and Post Office Officials

Geschäftsnummer 6B_1015/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint by an individual regarding the non-initiation of criminal proceedings by the public prosecutor's office against officials of a local office, related to allegations of threats and coercion, as well as violations of data protection and postal laws. The individual's appeal to a higher court was dismissed, and the Supreme Court ruled that the individual did not meet the criteria to be a legitimate party in the case, as he did not directly suffer from the alleged offenses. Consequently, the Supreme Court refused to consider the appeal and ordered the individual to bear the court costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 1 Abs. 1 OHG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Complainant's Standing to Appeal Refused in Case Against Enforcement Office and Post Office Officials: The individual's appeal to a higher court was dismissed, and the Supreme Court ruled that the individual did not meet the criteria to be a legitimate party in the case, as he did not directly suffer from the alleged offenses. Consequently, the Supreme Court refused to consider the appeal and ordered the individual to bear the court costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Nichtanhandnahme einer Strafanzeige (Drohung, Nötigung usw.) Strafanzeige Betreibungsforderung Beschwerdelegitimation Parteistellung der Staatsanwaltschaft Vollstreckungsentscheid Verletzung von Verfahrensrechten

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
BGE 136 IV 39
Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert ( BGE 136 IV 39 ).
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was not admitted based on this procedural provision related to simplified procedure.

Art. 64 BGG

The application for legal aid was rejected based on this article.

Art. 65 Abs. 2 BGG

This provision was cited concerning the calculation of the court fee based on the appellant's financial situation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to pay the court costs.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1015/2010

Urteil vom 16. Dezember 2010

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, I. Abteilung, An der Aa 4, Postfach, 6301 Zug,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Nichtanhandnahme einer Strafanzeige (Drohung, Nötigung usw.),

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Justizkommission, Strafrechtliche Kammer, vom 11. November 2010.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Mit Verfügung vom 23. August 2010 nahm die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug eine Strafuntersuchung gegen die Verantwortlichen des Betreibungsamtes und des Postamtes P.________ betreffend Drohung, Nötigung, Widerhandlung gegen das Datenschutzgesetz sowie Widerhandlung gegen das Postgesetz nicht an die Hand. Das Obergericht des Kantons Zug wies mit Urteil vom 11. November 2010 eine dagegen gerichtete Beschwerde ab. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist der Beschwerdeführer indessen nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Da er durch die angeblichen Straftaten in seiner körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität nicht unmittelbar beeinträchtigt wurde, ist er auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG . Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert ( BGE 136 IV 39 ). Eine Verletzung von Rechten, die ihm als am Verfahren beteiligte Person nach dem Prozessrecht oder aufgrund der BV oder der EMRK zustehen, macht er nicht geltend. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, Justizkommission, Strafrechtliche Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Dezember 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre C. Monn