Complainant's Standing to Appeal Refused in Case Against Enforcement Office and Post Office Officials
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint by an individual regarding the non-initiation of criminal proceedings by the public prosecutor's office against officials of a local office, related to allegations of threats and coercion, as well as violations of data protection and postal laws. The individual's appeal to a higher court was dismissed, and the Supreme Court ruled that the individual did not meet the criteria to be a legitimate party in the case, as he did not directly suffer from the alleged offenses. Consequently, the Supreme Court refused to consider the appeal and ordered the individual to bear the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 1 Abs. 1 OHG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG; Complainant's Standing to Appeal Refused in Case Against Enforcement Office and Post Office Officials: The individual's appeal to a higher court was dismissed, and the Supreme Court ruled that the individual did not meet the criteria to be a legitimate party in the case, as he did not directly suffer from the alleged offenses. Consequently, the Supreme Court refused to consider the appeal and ordered the individual to bear the court costs.
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KI-generiertThe appeal was not admitted based on this procedural provision related to simplified procedure.
The application for legal aid was rejected based on this article.
This provision was cited concerning the calculation of the court fee based on the appellant's financial situation.
Used to order the appellant to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_1015/2010
Urteil vom 16. Dezember 2010
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, I. Abteilung, An der Aa 4, Postfach, 6301 Zug,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Nichtanhandnahme einer Strafanzeige (Drohung, Nötigung usw.),
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Justizkommission, Strafrechtliche Kammer, vom 11. November 2010.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Mit Verfügung vom 23. August 2010 nahm die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug eine Strafuntersuchung gegen die Verantwortlichen des Betreibungsamtes und des Postamtes P.________ betreffend Drohung, Nötigung, Widerhandlung gegen das Datenschutzgesetz sowie Widerhandlung gegen das Postgesetz nicht an die Hand. Das Obergericht des Kantons Zug wies mit Urteil vom 11. November 2010 eine dagegen gerichtete Beschwerde ab. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist der Beschwerdeführer indessen nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Da er durch die angeblichen Straftaten in seiner körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität nicht unmittelbar beeinträchtigt wurde, ist er auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG . Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde nicht legitimiert ( BGE 136 IV 39 ). Eine Verletzung von Rechten, die ihm als am Verfahren beteiligte Person nach dem Prozessrecht oder aufgrund der BV oder der EMRK zustehen, macht er nicht geltend. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdeführers ist bei der Bemessung der Gerichtsgebühr Rechnung zu tragen ( Art. 65 Abs. 2 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, Justizkommission, Strafrechtliche Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Dezember 2010
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre C. Monn