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6B_101/2020 KI-generiert

Appeal Dismissed for Lack of Proper Grounding Against Formal Decision

Geschäftsnummer 6B_101/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, a complaint was made to the Swiss Federal Tribunal regarding a decision by the Zurich Cantonal Court's Third Criminal Chamber. The case stems from an incident on June 22, 2019, involving a "Kontaktbar" where an escort service was ordered to an incorrect address. Following a criminal complaint, the district authorities decided on October 3, 2019, not to pursue a criminal investigation for minor fraud. An appeal against this decision was dismissed by the Cantonal Court due to the appellant's failure to submit an improved complaint in time and pay the cost security. The appellant subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking to resume proceedings and hold the perpetrator accountable. However, the Federal Tribunal noted the appeal did not address the procedural grounds on which the Cantonal Court dismissed the initial appeal and focused instead on substantive matters outside the current procedure's scope.

Legislator-Regeste

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Art. 385 Abs. 2 StPO, Art. 383 Abs. 2 StPO, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 428 Abs. 1 StPO, Art. 108 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Proper Grounding Against Formal Decision: The case stems from an incident on June 22, 2019, involving a "Kontaktbar" where an escort service was ordered to an incorrect address. Following a criminal complaint, the district authorities decided on October 3, 2019, not to pursue a criminal investigation for minor fraud. An appeal against this decision was dismissed by the Cantonal Court due to the appellant's failure to submit an improved complaint in time and pay the cost security. The appellant subsequently appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking to resume proceedings and hold the perpetrator accountable. However, the Federal Tribunal noted the appeal did not address the procedural grounds on which the Cantonal Court dismissed the initial appeal and focused instead on substantive matters outside the current procedure's scope.

Schlagwörter

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Prozesskaution, Verbesserung der Beschwerdeschrift Nichteintreten Strafanzeige Zahlungsbefehl Begründung Beschwerdelegitimation Sicherheitsleistung Formerfordernisse

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed based on the simplified procedure for obvious lack of substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_101/2020

Urteil vom 14. Februar 2020

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Arquint Hill.

Verfahrensbeteiligte

A.________ GmbH,

Beschwerdeführerin,

gegen

Statthalteramt des Bezirkes Meilen,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Prozesskaution, Verbesserung der Beschwerdeschrift; Nichteintreten,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 6. Januar 2020 (UE190329-O/U/WID).

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Am 22. Juni 2019 wurde bei einer "Kontaktbar" ein Escort-Service an eine Adresse bestellt, die sich als unrichtig erwies. Nach einer Strafanzeige verfügte das zuständige Statthalteramt am 3. Oktober 2019 die Nichtanhandnahme der Strafuntersuchung gegen Unbekannt wegen (geringfügigen) Betrugs. Auf eine dagegen gerichtete Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zürich am 6. Januar 2020 androhungsgemäss sowohl mangels fristgerechter Einreichung einer verbesserten Beschwerdeschrift ( Art. 385 Abs. 2 StPO ) als auch mangels Leistung der Prozesskostensicherheit nicht ein ( Art. 383 Abs. 2 StPO ).

Die Beschwerdeführerin wendet sich an das Bundesgericht mit dem Antrag, das Verfahren aufzunehmen, weiterzuführen und den Schadensverursacher zur Rechenschaft zu ziehen.

2. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung in gedrängter Form unter Bezugnahme auf den angefochtenen Entscheid darzulegen, inwiefern dieser Recht verletzt.

3. Im vorliegenden Verfahren kann es nur um die Frage gehen, ob das Obergericht im kantonalen Beschwerdeverfahren zu Unrecht auf die Beschwerde gegen die Nichtanhandnahmeverfügung nicht eingetreten ist. Damit befasst sich die Beschwerdeführerin vor Bundesgericht nicht. Stattdessen spricht sie sich zur materiellen Seite der Angelegenheit aus und beanstandet, dass Ermittlungen nicht aufgenommen worden seien, obwohl die Beweise dazu geliefert worden seien. Betrüger würden auf höchster Ebene geschützt. Weil nicht Verfahrensgegenstand, kann sich das Bundesgericht dazu indes nicht äussern. Aus der Beschwerde ergibt sich mithin nicht, inwiefern der Nichteintretensentscheid gegen das geltende Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnte. Soweit die Beschwerdeführerin die in Anwendung von Art. 428 Abs. 1 StPO erfolgte vorinstanzliche Kostenauflage in Höhe von Fr. 300.-- beanstandet, zeigt sie ebenfalls nicht auf, was daran gegen Bundesrecht verstossen könnte. Die Beschwerde genügt den Begründungsanforderungen nicht ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Der Begründungsmangel ist offensichtlich. Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

4. Ausgangsgemäss sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. Februar 2020

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill