Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1009/2018 KI-generiert

Appeal Regarding Accompanied Relationship Leave Moot Due to Sentence Completion

Geschäftsnummer 6B_1009/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complainant who was convicted by the Zurich Cantonal Court for multiple counts of qualified abduction and the removal of minors, receiving a seven-year prison sentence. Subsequently, an application by the complainant for a supervised relationship leave was denied by the Zurich Correctional Services in April 2017, and the decision was upheld by the Zurich Justice Directorate and the Zurich Administrative Court. The complainant then appealed to the Federal Tribunal, but the judicial process was rendered moot as the complainant completed the sentence and was released from prison on October 31, 2018. Additionally, in a separate issue, the complainant sought release from pre-trial detention, citing inadequate medical consideration for an eye condition, but this appeal was not considered as relevant legal avenues were available and separate from the present case.

Legislator-Regeste

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Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Accompanied Relationship Leave Moot Due to Sentence Completion: Subsequently, an application by the complainant for a supervised relationship leave was denied by the Zurich Correctional Services in April 2017, and the decision was upheld by the Zurich Justice Directorate and the Zurich Administrative Court. The complainant then appealed to the Federal Tribunal, but the judicial process was rendered moot as the complainant completed the sentence and was released from prison on October 31, 2018. Additionally, in a separate issue, the complainant sought release from pre-trial detention, citing inadequate medical consideration for an eye condition, but this appeal was not considered as relevant legal avenues were available and separate from the present case.

Schlagwörter

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Strafvollzug Urlaub, bedingte Entlassung Verwaltung einer Justizvollzugsanstalt Entführung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids einvernehmliches Getrenntleben Rechte der inhaftierten Person Strafaufschub

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 32 Abs. 2 BGG

Used by the Single Judge to rule on the appeal as null and void (abgeschrieben) because the subject matter ceased to exist.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in the operative part to waive court fees for the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

6B_1009/2018

Urteil vom 23. November 2018

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Denys, Präsident,

Gerichtsschreiberin Unseld.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich, Rechtsdienst der Amtsleitung, Hohlstrasse 552, 8090 Zürich,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Strafvollzug; Urlaub, bedingte Entlassung,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 3. Abteilung, vom 28. August 2018 (VB.2017.00455).

Erwägungen:

1. Das Obergericht des Kantons Zürich verurteilte den Beschwerdeführer am 13. Januar 2014 bzw. 21. Oktober 2015 zweitinstanzlich wegen mehrfacher qualifizierter Entführung und mehrfachen Entziehens von Minderjährigen zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren (vgl. Urteile des Bundesgerichts 6B_1279/2015 vom 14. April 2016 und 6B_123/ 2014 vom 2. Dezember 2014, teilweise publ. in: BGE 141 IV 10 ). In der Folge wurde der Beschwerdeführer dem Strafvollzug zugeführt.

2. Das Amt für Justizvollzug des Kantons Zürich wies am 7. April 2017 ein Gesuch des Beschwerdeführers auf Gewährung eines begleiteten Beziehungsurlaubs ab. Die vom Beschwerdeführer dagegen erhobenen Rechtsmittel wiesen die Justizdirektion des Kantons Zürich am 22. Juni 2017 und das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 28. August 2018 ab, soweit sie darauf eintraten. Der Beschwerdeführer gelangte dagegen am 9. Oktober 2018 (Datum Postaufgabe) mit Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht.

3. Der Beschwerdeführer wurde am 31. Oktober 2018 infolge Verbüssung der Strafe aus dem Strafvollzug entlassen. Die Beschwerde gegen die Verweigerung des Beziehungsurlaubs ist mangels Rechtsschutzinteresse des Beschwerdeführers daher nicht mehr zu beurteilen (vgl. BGE 125 I 394 E. 4; Urteile 6B_431/2012 vom 17. Januar 2013 E. 2.1; 6B_686/2018 vom 3. September 2018 E. 4) und durch den Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG als gegenstandslos abzuschreiben.

4. Nicht zu hören ist der Beschwerdeführer im vorliegenden Verfahren, soweit er in seiner Stellungnahme vom 22. November 2018 (Datum Postaufgabe) beantragt, er sei aus der Untersuchungshaft zu entlassen, und dabei beanstandet, seine Augenerkrankung sei nicht berücksichtigt worden. Gegen die nach der Verbüssung der siebenjährigen Freiheitsstrafe angeordnete Untersuchungshaft standen dem Beschwerdeführer entsprechende Rechtsmittel zur Verfügung. Mit seinen gesundheitlichen Problemen muss sich dieser ebenfalls an die zuständige Stelle wenden.

5. Es sind keine Gerichtskosten zu erheben.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. November 2018

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Denys

Die Gerichtsschreiberin: Unseld