Appeal Dismissed for Lack of Standing in Fraud Investigation Discontinuation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case revolves around the dismissal of a criminal investigation for professional fraud by the Public Prosecutor's Office in the Canton of Zug. The individual who lodged a complaint challenged this decision but was deemed not to possess the right to appeal before the Swiss Federal Tribunal, as he was neither a private prosecutor nor a victim under the relevant legal definitions. The tribunal concluded that the complainant lacked the necessary standing to pursue the case, resulting in the rejection of the appeal and the imposition of court costs on him.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 1 Abs. 1 OHG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Standing in Fraud Investigation Discontinuation: The individual who lodged a complaint challenged this decision but was deemed not to possess the right to appeal before the Swiss Federal Tribunal, as he was neither a private prosecutor nor a victim under the relevant legal definitions. The tribunal concluded that the complainant lacked the necessary standing to pursue the case, resulting in the rejection of the appeal and the imposition of court costs on him.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by simplified procedure based on this article because the appellant lacked standing.
The court imposed the court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
6B_1009/2010
Urteil vom 9. Dezember 2010
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Favre, Präsident,
Gerichtsschreiber C. Monn.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
1. Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, An der Aa 4, 6300 Zug,
2. A.________, vertreten durch Rechtsanwalt Claude Fischer,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Einstellung der Strafuntersuchung (gewerbsmässiger Betrug),
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Justizkommission, Strafrechtliche Kammer, vom 11. Mai 2010.
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass eine Strafuntersuchung wegen gewerbsmässigen Betrugs durch die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug eingestellt und im angefochtenen Entscheid eine dagegen gerichtete Beschwerde abgewiesen wurden. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist der Beschwerdeführer indessen nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Da er durch die angezeigte Straftat nicht in seiner körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität unmittelbar beeinträchtigt wurde, ist er auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG . Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur Beschwerde nicht legitimiert ( BGE 136 IV 29 ). Eine Verletzung von Rechten, die ihm als am Verfahren beteiligte Partei nach dem Prozessrecht oder aufgrund der BV oder der EMRK zustehen, macht er nicht geltend. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Dem Beschwerdegegner 2 ist keine Entschädigung aufzurichten, weil er vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, Justizkommission, Strafrechtliche Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Dezember 2010
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Favre C. Monn