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6B_1009/2010 KI-generiert

Appeal Dismissed for Lack of Standing in Fraud Investigation Discontinuation

Geschäftsnummer 6B_1009/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case revolves around the dismissal of a criminal investigation for professional fraud by the Public Prosecutor's Office in the Canton of Zug. The individual who lodged a complaint challenged this decision but was deemed not to possess the right to appeal before the Swiss Federal Tribunal, as he was neither a private prosecutor nor a victim under the relevant legal definitions. The tribunal concluded that the complainant lacked the necessary standing to pursue the case, resulting in the rejection of the appeal and the imposition of court costs on him.

Legislator-Regeste

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Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG, Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG, Art. 1 Abs. 1 OHG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Standing in Fraud Investigation Discontinuation: The individual who lodged a complaint challenged this decision but was deemed not to possess the right to appeal before the Swiss Federal Tribunal, as he was neither a private prosecutor nor a victim under the relevant legal definitions. The tribunal concluded that the complainant lacked the necessary standing to pursue the case, resulting in the rejection of the appeal and the imposition of court costs on him.

Schlagwörter

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Einstellung der Strafuntersuchung (gewerbsmässiger Betrug) Beschwerdelegitimation Betrugsermittlung Einstellung des Verfahrens Parteistellung der Staatsanwaltschaft Verletzung von Verfahrensrechten Rückzug des Strafantrags

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dismissed by simplified procedure based on this article because the appellant lacked standing.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1009/2010

Urteil vom 9. Dezember 2010

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Favre, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. Staatsanwaltschaft des Kantons Zug, An der Aa 4, 6300 Zug,

2. A.________, vertreten durch Rechtsanwalt Claude Fischer,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Einstellung der Strafuntersuchung (gewerbsmässiger Betrug),

Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Justizkommission, Strafrechtliche Kammer, vom 11. Mai 2010.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass eine Strafuntersuchung wegen gewerbsmässigen Betrugs durch die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug eingestellt und im angefochtenen Entscheid eine dagegen gerichtete Beschwerde abgewiesen wurden. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist der Beschwerdeführer indessen nicht Privatstrafkläger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Da er durch die angezeigte Straftat nicht in seiner körperlichen, psychischen oder sexuellen Integrität unmittelbar beeinträchtigt wurde, ist er auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG . Als Geschädigter, der nicht Opfer ist, ist er zur Beschwerde nicht legitimiert ( BGE 136 IV 29 ). Eine Verletzung von Rechten, die ihm als am Verfahren beteiligte Partei nach dem Prozessrecht oder aufgrund der BV oder der EMRK zustehen, macht er nicht geltend. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Dem Beschwerdegegner 2 ist keine Entschädigung aufzurichten, weil er vor Bundesgericht keine Umtriebe hatte.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, Justizkommission, Strafrechtliche Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 9. Dezember 2010

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Favre C. Monn