Cantonal Conviction Upheld on Procedural Grounds for Defective Federal Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who was partially successful in an appeal before the Cantonal Court of Schwyz, where they were found guilty of insult while being acquitted of charges related to multiple instances of traveling without a valid ticket and failing to report a change of address. The court determined that the individual committed multiple acts of property damage while unable to be held accountable due to a non-self-inflicted mental incapacity, which led to the imposition of an outpatient measure rather than punishment for these actions. The individual was sentenced to a fine of 20 daily units for the insult charge. The individual filed a challenge, referred to as a "recurso," to the Federal Tribunal, which was dismissed as it lacked the necessary formal requirements.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 42 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Cantonal Conviction Upheld on Procedural Grounds for Defective Federal Appeal: The court determined that the individual committed multiple acts of property damage while unable to be held accountable due to a non-self-inflicted mental incapacity, which led to the imposition of an outpatient measure rather than punishment for these actions. The individual was sentenced to a fine of 20 daily units for the insult charge. The individual filed a challenge, referred to as a "recurso," to the Federal Tribunal, which was dismissed as it lacked the necessary formal requirements.
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KI-generiertThe appeal was not admitted because it did not meet the legal requirements (absence of reasoned requests, Art. 42 BGG).
Used in the final order to waive the levying of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1008/2020
Urteil vom 15. September 2020
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Schwyz,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Beschimpfung; ambulante Massnahme usw.; Nichteintreten,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Schwyz, Strafkammer, vom 16. Juni 2020
(STK 2019 70).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Das Kantonsgericht Schwyz sprach den Beschwerdeführer am 16. Juni 2020 im Berufungsverfahren in teilweiser Gutheissung der Berufung wegen Beschimpfung schuldig. Es stellte fest, dass der Beschwerdeführer in nicht selbst verschuldeter Schuldunfähigkeit den Tatbestand der mehrfachen Sachbeschädigung erfüllte. Von den Vorwürfen des mehrfachen vorsätzlichen Reisens ohne gültigen Fahrausweis und der vorsätzlichen Verletzung der Meldepflicht sprach es den Beschwerdeführer frei. Für die Beschimpfung bestrafte es ihn mit einer unbedingten Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu Fr. 10.-- (Ersatzfreiheitsstrafe 18 Tage). Aufgrund der nicht selbst verschuldeten Schuldunfähigkeit wurde für die Sachbeschädigung von einer Strafe abgesehen und eine ambulante Massnahme angeordnet.
Die dagegen gerichtete, als "Rekurs" bezeichnete Beschwerde hat das Kantonsgericht Schwyz zuständigkeitshalber an das Bundesgericht weitergeleitet.
2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in Strafsachen ( Art. 78 ff. BGG ). Dagegen steht die Beschwerde an das Bundesgericht offen. Nach Art. 42 Abs. 1 BGG hat die Beschwerde unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ).
3. Die Beschwerde enthält weder einen Antrag noch eine Begründung und erfüllt damit die gesetzlichen Begründungsanforderungen von Art. 42 BGG nicht. Auf die Beschwerde ist daher im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Gerichtskosten ausnahmsweise verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz, Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. September 2020
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill