Petitioner Seeks Revision of Cantonal Judgment; Federal Supreme Court Declines Jurisdiction.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a petitioner who filed a request for the revision of a judgment issued by the Bern Economic Criminal Court on March 14, 2013, related to allegations of fraud. The petitioner presented their plea to the Swiss Federal Tribunal on October 3, 2018, seeking to challenge the lower court's decision. However, the Federal Tribunal determined that their request was inadmissible since it was directed against a non-final ruling of a cantonal court, and the petitioner had not filed an appeal against the original judgment, rendering the tribunal unable to hear the matter.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 78 BGG, Art. 80 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 2 BGG; Petitioner Seeks Revision of Cantonal Judgment; Federal Supreme Court Declines Jurisdiction: The petitioner presented their plea to the Swiss Federal Tribunal on October 3, 2018, seeking to challenge the lower court's decision. However, the Federal Tribunal determined that their request was inadmissible since it was directed against a non-final ruling of a cantonal court, and the petitioner had not filed an appeal against the original judgment, rendering the tribunal unable to hear the matter.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was dismissed by non-entry into the merits based on this procedural provision.
The court decided not to impose costs in this specific instance.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_1005/2018
Urteil vom 9. Oktober 2018
Strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Denys, Präsident,
Gerichtsschreiberin Arquint Hill.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Wirtschaftsstrafgericht des Kantons Bern, Speichergasse 8, 3011 Bern.
Gegenstand
Revision (Betrug), Nichteintreten,
Eingabe gegen das Urteil des Wirtschaftsstrafgerichts des Kantons Bern vom 14. März 2013 (WSG 12 14 LIB).
Der Präsident zieht in Erwägung:
1. Der Beschwerdeführer wendet sich mit Eingabe vom 3. Oktober 2018 ausdrücklich an das Bundesgericht und verlangt die Revision des Urteils des Kantonalen Wirtschaftsstrafgerichts Bern vom 14. März 2013.
2. Eine Revision gemäss Art. 121 ff. BGG richtet sich ausschliesslich gegen Entscheide des Bundesgerichts. Ein solcher liegt nicht vor. Die Eingabe des Beschwerdeführers könnte somit höchstens als Beschwerde in Strafsachen entgegengenommen werden ( Art. 78 BGG ). Indessen handelt es sich beim Urteil des Kantonalen Wirtschaftsstrafgerichts Bern vom 14. März 2013 nicht um einen letztinstanzlichen kantonalen Entscheid und damit nicht um ein taugliches Anfechtungsobjekt ( Art. 80 Abs. 1 BGG ). Der Beschwerdeführer räumt zudem selber ein, gegen das fragliche Urteil keine Berufung eingelegt zu haben. Auch eine Beschwerde in Strafsachen ist vorliegend offensichtlich unzulässig. Auf die Eingabe des Beschwerdeführers ist damit im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
3. Ausnahmsweise kann von einer Kostenauflage abgesehen werden.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Eingabe vom 3. Oktober 2018 wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Wirtschaftsstrafgericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Oktober 2018
Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Denys
Die Gerichtsschreiberin: Arquint Hill