Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
6B_1002/2014 KI-generiert

Appeal Dismissed for Untimely Filing in Detention Case

Geschäftsnummer 6B_1002/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint filed to the Swiss Federal Tribunal concerning the detention of an individual awaiting a mandatory residential treatment measure. The complaint was against a decision by the Zurich Cantonal Court that dealt with the regulation and review of his pre-trial detention. The individual, who is a disability pensioner with no assets, argued that he could not secure legal representation in time due to various personal circumstances. However, the Federal Tribunal found the complaint to be submitted late and thus did not accept it for consideration, citing that the deadline could not be extended. Additionally, it noted that there would be no court costs incurred given the individual's financial situation.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 67 Abs. 3 BGG; Appeal Dismissed for Untimely Filing in Detention Case: The complaint was against a decision by the Zurich Cantonal Court that dealt with the regulation and review of his pre-trial detention. The individual, who is a disability pensioner with no assets, argued that he could not secure legal representation in time due to various personal circumstances. However, the Federal Tribunal found the complaint to be submitted late and thus did not accept it for consideration, citing that the deadline could not be extended. Additionally, it noted that there would be no court costs incurred given the individual's financial situation.

Schlagwörter

KI-generiert
verspätete Einreichung Sicherheitshaft Verfahrensverzögerungen verspätetes Asylgesuch gesetzliche Frist Sistierung des Verfahrens

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was dismissed because it was filed too late, applied via the summary procedure referenced in this article.

Art. 67 Abs. 3 BGG

The Court decided not to charge any court fees, as the appellant was unable to pay them.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

6B_1002/2014

Urteil vom 17. Oktober 2014

Strafrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Mathys, Präsident,

Gerichtsschreiber C. Monn.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich , Florhofgasse 2, 8090 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Anordnung/Überprüfung der Sicherheitshaft zur Sicherung des Vollzugs einer stationären Massnahme,

Beschwerde gegen die Präsidialverfügung des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Strafkammer, vom 14. August 2014.

Der Präsident zieht in Erwägung:

1. Eine Beschwerde ans Bundesgericht ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Die Frist ist eine gesetzliche und kann nicht erstreckt werden ( Art. 47 Abs. 1 BGG ).

Der angefochtene Entscheid wurde sowohl dem Beschwerdeführer persönlich als auch seinem früheren Verteidiger am 18. August 2014 zugestellt. Die Beschwerde hätte daher, um rechtzeitig zu sein, spätestens am 17. September 2014 eingereicht werden müssen. Die Beschwerde datiert vom 23. September 2014 und wurde am 24. September 2014 zur Post gebracht. Sie ist verspätet. Da die Frist nicht erstreckt werden kann, vermag das Vorbringen des Beschwerdeführers, es sei ihm nicht möglich gewesen, rechtzeitig einen Anwalt zu finden, und seine Bezugsperson habe Nachtschicht gehabt und sei nachher in den Ferien gewesen, nicht durchzudringen. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

2. Gemäss den Ausführungen der Vorinstanz ist der Beschwerdeführer IV-Rentner und ohne Vermögen. Er wird angesichts der anstehenden stationären Massnahme nicht in der Lage sein, Gerichtskosten zu bezahlen (Verfügung S. 17). Ausnahmsweise kann auch das Bundesgericht auf die Erhebung solcher Kosten verzichten.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Oktober 2014

Im Namen der Strafrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Mathys

Der Gerichtsschreiber: Monn