Federal Supreme Court Dismissal for Failure to Pay Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertFederal Supreme Court Dismissal for Failure to Pay Cost Advance The Federal Supreme Court declined to admit a criminal appeal, concerning the issue of a belated objection against a penal order, because the appellant failed to pay the required cost advance. The appellant, represented by counsel, was first ordered on February 4, 2025, to pay an advance of CHF 3,000 by February 18, 2025, a deadline he missed, and was subsequently granted a non-extendable grace period until March 12, 2025, with the explicit threat of non-admission under Article 62(3) BGG, which he also failed to meet. Consequently, the court, applying Article 62(3) BGG in conjunction with Article 108 BGG, ruled the appeal inadmissible due to the lapse of the deadline to pay the mandatory procedural cost advance.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismissal for Failure to Pay Cost Advance: The appellant, represented by counsel, was first ordered on February 4, 2025, to pay an advance of CHF 3,000 by February 18, 2025, a deadline he missed, and was subsequently granted a non-extendable grace period until March 12, 2025, with the explicit threat of non-admission under Article 62(3) BGG, which he also failed to meet. Consequently, the court, applying Article 62(3) BGG in conjunction with Article 108 BGG, ruled the appeal inadmissible due to the lapse of the deadline to pay the mandatory procedural cost advance.
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KI-generiertThe non-admission of the appeal was done according to the simplified procedure (implied by citation in conjunction with Art. 62 Abs. 3 BGG, determining the procedural outcome).
The appeal was not admitted because the required cost deposit was not paid after being requested.
The appellant was ordered to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
6B_100/2025
Urteil vom 2. April 2025
I. strafrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Jacquemoud-Rossari, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Frey Krieger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Fürsprecher Pasquino Bevilacqua,
Beschwerdeführer,
*gegen*
Generalstaatsanwaltschaft des Kantons Bern, Nordring 8, Postfach, 3001 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Verspätete Einsprache gegen Strafbefehl; Willkür etc.;
Nichteintreten,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 24. Dezember 2024 (BK 24 237).
Die Präsidentin zieht in Erwägung:
1.
Der (anwaltlich vertretene) Beschwerdeführer reichte am 3. Februar 2025 (Poststempel) Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Bern vom 24. Dezember 2024 ein.
2.
Die Partei, die das Bundesgericht anruft, hat einen Kostenvorschuss zu bezahlen (Art. 62 Abs. 1 BGG).
3.
Mit Verfügung vom 4. Februar 2025 wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, bis spätestens am 18. Februar 2025 einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- einzuzahlen. Die mittels Gerichtsurkunde versandte Verfügung wurde ihm am 10. Februar 2025 zugestellt. Da der Kostenvorschuss innert Frist nicht einging, wurde dem Beschwerdeführer mit Verfügung vom 26. Februar 2025 in Nachachtung der gesetzlichen Regelung von Art. 62 Abs. 3 BGG eine nicht erstreckbare Frist zur Vorschussleistung bis am 12. März 2025 angesetzt, unter der Androhung, dass bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde. Die mittels Gerichtsurkunde versandte Verfügung wurde am 27. Februar 2025 zugestellt. Der Beschwerdeführer leistete den ihm auferlegten Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist nicht. Androhungsgemäss ist damit gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten. Das Gesuch um aufschiebende Wirkung wird mit dem vorliegenden Entscheid gegenstandslos.
4.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Demnach erkennt die Präsidentin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Dem Beschwerdeführer werden die Gerichtskosten von Fr. 500.-- auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern, Beschwerdekammer in Strafsachen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. April 2025
Im Namen der I. strafrechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Jacquemoud-Rossari
Die Gerichtsschreiberin: Frey Krieger