Husband's Maintenance Obligation Appeal Dismissed as Moot Due to Subsequent Annulment of Challenged Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA husband filed a constitutional complaint against a decision made by a cantonal court regarding his alimony obligations, effective from January 1, 2007. Subsequently, a higher court annulled the previous ruling, leading to the current proceedings becoming obsolete. The federal court then considered the implications of this annulment, noting that the complainant's constitutional complaint was inadmissible since he had appealed a non-final cantonal decision. Furthermore, his request for legal aid was denied, and he was held responsible for the court fees due to his actions leading to the current case's obsolescence.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 9 BV, Art. 132 BGG, Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 156 Abs. 6 OG, Art. 86 Abs. 1 OG, Art. 152 Abs. 1 OG; Husband's Maintenance Obligation Appeal Dismissed as Moot Due to Subsequent Annulment of Challenged Decision: Subsequently, a higher court annulled the previous ruling, leading to the current proceedings becoming obsolete. The federal court then considered the implications of this annulment, noting that the complainant's constitutional complaint was inadmissible since he had appealed a non-final cantonal decision. Furthermore, his request for legal aid was denied, and he was held responsible for the court fees due to his actions leading to the current case's obsolescence.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to rule that the appeal, having become moot, must be struck off by the President as a single judge.
Although the text mentions the request for unentgeltliche Rechtspflege (legal aid), the operative part refers to Art. 152 Abs. 1 OG for the rejection, but the general rule for costs/legal aid is often derived from the LTF/BGG. However, since the dispositive explicitly rejects the request based on Art. 152 Abs. 1 OG, and no explicit Art. 64 LTF is cited in the operative part, we rely on the cited procedural/cost rules (Art. 156 Abs. 6 OG and Art. 152 Abs. 1 OG) which govern the outcome of the legal aid request in this context.
Although the text orders costs (Art. 3), it cites Art. 156 Abs. 6 OG for the justification of imposing costs on the appellant, not Art. 66 al. 1 LTF directly in the operative part. However, the imposition of court fees (Gerichtsgebühr) is generally governed by the cost provisions of the LTF/BGG. Since the operative part orders the imposition of costs (Gerichtsgebühr) and the reasoning cites Art. 156 Abs. 6 OG, we prioritize the explicitly cited provisions in the dispositive context.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5P.47/2007 /bnm
Verfügung vom 30. Oktober 2007
Präsident der
II. zivilrechtlichen Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Raselli,
Gerichtsschreiber Zbinden.
Parteien
X.________ (Ehemann),
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Andreas Lätsch,
gegen
Y.________ (Ehefrau),
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch Rechtsanwältin Ursula Graf,
Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, Postfach, 8023 Zürich.
Gegenstand
Art. 9 BV (Eheschutz),
Staatsrechtliche Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 22. Dezember 2006.
Der Präsident hat nach Einsicht
in die staatsrechtliche Beschwerde vom 5. Februar 2007 gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 22. Dezember 2006 bezüglich der Unterhaltsverpflichtung des Beschwerdeführers ab dem 1. Januar 2007,
in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,
in den Beschluss des Kassationsgerichts des Kantons Zürich vom 17. August 2007, welcher den obergerichtlichen Beschluss aufhob,
in Erwägung,
dass mit der Aufhebung des Beschlusses des Obergerichts des Kantons Zürich vom 22. Dezember 2006 durch den Beschluss des Kassationsgerichts des Kantons Zürich vom 17. August 2007 das vorliegende Beschwerdeverfahren gegenstandslos wird,
dass das Urteil, welches zur Gegenstandslosigkeit des vorliegenden Beschwerdeverfahrens führt, nach dem 1. Januar 2007 ergangen ist, so dass das Bundesgerichtgesetz (BGG) zwar bezüglich der Zuständigkeit, nicht aber bezüglich des Verfahrens zur Anwendung gelangt, zumal der angefochtene Beschluss des Obergerichts vor dem 1. Januar 2007 ergangen ist ( Art. 132 BGG ),
dass das gegenstandslos gewordene Verfahren in Anwendung von Art. 32 Abs. 2 BGG durch den Präsidenten der Abteilung als Einzelrichter abzuschreiben ist,
dass der Beschwerdeführer darum ersucht, die Kosten des vorliegenden Beschwerdeverfahrens der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen,
dass nach der Rechtsprechung der Beschwerdeführer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen hat, wenn einem gleichzeitig eingereichten kantonalen Rechtsmittel Erfolg beschieden ist und das bundesgerichtliche Verfahren damit gegenstandslos wird, zumal er die entsprechenden Kosten verursacht hat ( Art. 156 Abs. 6 OG ; Messmer/ Imboden, Die eidgenössischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Zürich 1992, S. 36 f. und Fn. 24 mit Hinweisen),
dass der Beschwerdeführer die staatsrechtliche Beschwerde gegen einen kantonal nicht letztinstanzlichen Entscheid ergriffen hat ( Art. 86 Abs. 1 OG ), so dass das Rechtsmittel von vornherein unzulässig erschien und dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege somit nicht entsprochen werden kann ( Art. 152 Abs. 1 OG ),
dass der Beschwerdegegnerin keine Entschädigung geschuldet ist, da sie nicht zur Vernehmlassung angehalten worden ist und ihr damit aus dem bundesgerichtlichen Verfahren keine Kosten entstanden sind,
verfügt:
1. Die staatsrechtliche Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben.
2. Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.
3. Die Gerichtsgebühr von Fr. 300.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Diese Verfügung wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. Oktober 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: