Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5P.358/2003 KI-generiert

Constitutional Complaint Regarding Bankruptcy Claim Classification Moot Due to Concurrent Favorable Appeal Ruling

Geschäftsnummer 5P.358/2003
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, the appellant filed a complaint regarding the ranking of his claims in the bankruptcy proceedings of a company, contesting the placement of the bank's claims and arguing that his salary claim should be classified higher than it was. Initially, the district court dismissed his claims, and this decision was upheld by the appellate court. The appellant then escalated the matter to the Federal Tribunal, which ultimately ruled on related aspects of the case, rendering the appellant's constitutional complaint irrelevant. Additionally, the appellant was required to pay a reduced court fee due to the case being declared moot.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 9 BV, Art. 66 Abs. 1 LTF; Constitutional Complaint Regarding Bankruptcy Claim Classification Moot Due to Concurrent Favorable Appeal Ruling: Initially, the district court dismissed his claims, and this decision was upheld by the appellate court. The appellant then escalated the matter to the Federal Tribunal, which ultimately ruled on related aspects of the case, rendering the appellant's constitutional complaint irrelevant. Additionally, the appellant was required to pay a reduced court fee due to the case being declared moot.

Schlagwörter

KI-generiert
Konkursforderung ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Bankgebühr Verfahrensrechte Rechtsvorschlag anfechtbarer Zwischenentscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 9 BV

This provision was mentioned in the subject matter of the state law appeal, but the dispositive ruled on its mootness related to the main issue.

Art. 66 Abs. 1 LTF

This provision mandates the imposition of court fees on the appellant when the appeal is dismissed as moot.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5P.358/2003 /rov

Beschluss vom 5. Februar 2004

II. Zivilabteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Meyer,

Gerichtsschreiber Möckli.

Parteien

Z.________,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Markus Henzer,

gegen

Sparkasse A.________,

vertreten durch Rechtsanwalt André Bloch,

Konkursmasse der Y.________ AG, c/o Konkursamt des Bezirks Zofingen, 4800 Zofingen,

Beschwerdegegnerinnen,

Obergericht des Kantons Aargau, 1. Zivilkammer, Obere Vorstadt 38, 5000 Aarau.

Gegenstand

Art. 9 BV (Kollokation),

Staatsrechtliche Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau, 1. Zivilkammer, vom 1. Juli 2003.

Sachverhalt:

A. Mit Urteil vom 20. März 2002 hat der Präsident des Bezirksgerichts Zofingen die Kollokationsklage des Beschwerdeführers im Konkurs der Y.________ AG abgewiesen, soweit er darauf eingetreten ist. Die dagegen erhobene Appellation hat das Obergericht des Kantons Aargau, 1. Zivilkammer, mit Urteil vom 1. Juli 2003 abgewiesen.

B. Dagegen hat der Beschwerdeführer am 23. September 2003 staatsrechtliche Beschwerde und Berufung eingereicht. Zur staatsrechtlichen Beschwerde sind keine Vernehmlassungen eingeholt worden.

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1. Im angefochtenen Entscheid geht es einerseits um die Frage, ob der Beschwerdeführer am 25. Mai 2001 mit einer Klage die Kollokation der Sparkasse A.________ im Konkursverfahren der Y.________ AG anfechten durfte, und andererseits um diejenige, ob seine Lohnforderung in der 1. statt in der 3. Klasse zu kollozieren ist.

Mit Entscheid heutigen Datums hat die II. Zivilkammer im konnexen Berufungsentscheid die erste Streitfrage im Sinne des Beschwerdeführers gutgeheissen und das angefochtene Urteil diesbezüglich aufgehoben. Damit ist die sich einzig auf diesen Streitpunkt beziehende staatsrechtliche Beschwerde gegenstandslos geworden.

2. Bei Gegenstandslosigkeit wird dem Beschwerdeführer nach ständiger Praxis eine reduzierte Gerichtsgebühr auferlegt.

Demnach beschliesst das Bundesgericht:

1. Die staatsrechtliche Beschwerde wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieser Beschluss wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, 1. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. Februar 2004

Im Namen der II. Zivilabteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: