Application for Revision Inadmissible Due to Insufficient Grounds and Misuse of Revision Procedure
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the applicant seeks a revision of a previous Swiss Federal Tribunal ruling from December 2014, citing grounds under a specific legal provision that allows for revision if a felony has influenced the decision. However, the applicant fails to substantiate their request with a valid reason for revision according to the legal standards required, instead merely criticizing the earlier interpretation by the Tribunal. As a result, the Tribunal finds the request inadequately justified and decides not to proceed with the revision, imposing court costs on the applicant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 123 Abs. 1 BGG, Art. 42 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Application for Revision Inadmissible Due to Insufficient Grounds and Misuse of Revision Procedure: However, the applicant fails to substantiate their request with a valid reason for revision according to the legal standards required, instead merely criticizing the earlier interpretation by the Tribunal. As a result, the Tribunal finds the request inadequately justified and decides not to proceed with the revision, imposing court costs on the applicant.
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KI-generiertThe President decided not to enter upon the non-admissible application based on this procedural rule.
The applicant was ordered to bear the court costs in the operative part.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5F_5/2015
Urteil vom 26. Mai 2015
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Zbinden.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Gesuchstellerin,
gegen
Y.________,
Gesuchsgegner.
Gegenstand
Revision des bundesgerichtlichen Urteils 5A_600/2014 vom 12. Dezember 2014.
Erwägungen:
1. Die Gesuchstellerin ersucht um Revision des bundesgerichtlichen Urteils 5A_600/2014 vom 12. Dezember 2014. Sie beruft sich auf den Revisiongsgrund von Art. 123 Abs. 1 BGG .
2.
2.1. Gemäss Art. 123 Abs. 1 BGG kann die Revision des bundesgerichtlichen Urteils verlangt werden, wenn ein Strafverfahren ergeben hat, dass durch ein Verbrechen oder Vergehen zum Nachteil der Partei auf den Entscheid eingewirkt wurde. Die Verurteilung durch das Strafgericht ist nicht erforderlich. Ist das Strafverfahren nicht durchführbar, so kann der Beweis auf andere Weise erbracht werden.
2.2. Die Beschwerdeführerin beschränkt sich in ihrer Eingabe einmal mehr darauf, die Interpretation des Bundesgerichts zu den angewandten Bestimmungen als falsch hinzustellen. Die Revision kann indes nicht dazu dienen, den Inhalt des Entscheides, dessen Revision verlangt wird, zu kritisieren (Urteil 5F_2/2014 vom 4. Februar 2014 E. 3.2).
2.3. Da die Eingabe der Gesuchstellerin ausser der besagten unzulässigen Kritik am bundesgerichtlichen Urteil 5A_600/2014 keinen Revisiongsgrund ins Feld führt und den Begründungsanforderungen des Art. 42 BGG entsprechend begründet, erweist sich ihre Eingabe als offensichtlich ungenügend begründet. Auf das unzulässige Gesuch ist somit in Anwendung durch Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG durch den Präsidenten der Abteilung unter Kostenfolge für die Gesuchstellerin ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) nicht einzutreten.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, Rekurskommission, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 26. Mai 2015
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: von Werdt
Der Gerichtsschreiber: Zbinden