Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5F_4/2015 KI-generiert

Public Limited Company v. Swiss Federal Court (Advance Cost Deposit Deadline)

Geschäftsnummer 5F_4/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a company that requested a revision of a previous decision made by the Swiss Federal Tribunal related to a complaint against a judgment concerning debt collection and bankruptcy from the Zurich High Court. The initial complaint was dismissed by the Federal Tribunal due to the company's late payment of a required fee, which was deemed to violate procedural timelines. The company argued that this late payment was an oversight and sought to invoke grounds for revision based on this claim. However, the Tribunal found that the company failed to adequately demonstrate how the conditions for revision were met, particularly in relation to the applicable legal standards regarding notification and deadlines.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 44 Abs. 2 BGG, Art. 121 lit. d BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 44 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Public Limited Company v. Swiss Federal Court (Advance Cost Deposit Deadline): The initial complaint was dismissed by the Federal Tribunal due to the company's late payment of a required fee, which was deemed to violate procedural timelines. The company argued that this late payment was an oversight and sought to invoke grounds for revision based on this claim. However, the Tribunal found that the company failed to adequately demonstrate how the conditions for revision were met, particularly in relation to the applicable legal standards regarding notification and deadlines.

Schlagwörter

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Frist für Kostenvorschuss Leistung des Kostenvorschusses Revision eines Entscheids Kündigungsfrist Versäumung der gesetzlichen Frist Kostenberechnung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in the dispositive as the basis for ordering the applicant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5F_4/2015

Urteil vom 27. April 2015

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Herrmann,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

A.________ AG,

Gesuchstellerin,

gegen

Betreibungsamt U.________.

Gegenstand

Revision,

Revision des bundesgerichtlichen Urteils 5A_922/2014 vom 28. Januar 2015.

Nach Einsicht

in das Gesuch um Revision des Urteils 5A_922/2014 vom 28. Januar 2015 des Bundesgerichts, das auf eine Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG der Gesuchstellerin gegen ein Urteil vom 4. November 2014 des Obergerichts des Kantons Zürich (II. Zivilkammer als obere kantonale Aufsichtsbehörde über Schuldbetreibung und Konkurs) nicht eingetreten ist mit der Begründung, die Gesuchstellerin habe den (ihr mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 31. Dezember 2014 unter Säumnisandrohung auferlegten) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- erst am 22. Januar 2015 (Donnerstag) und damit nach Ablauf der Nachfrist (Dienstag, den 20. Januar 2015) von 10 Tagen seit der (kraft Art. 44 Abs. 2 BGG als am 10. Januar 2015, d.h. als am 7. Tag nach Postfachavisierung vom 3. Januar 2015 erfolgt geltenden) Zustellung bezahlt, weshalb androhungsgemäss zu verfahren sei,

in Erwägung,

dass zwar die Gesuchstellerin in ihrem Revisionsgesuch in der vom Bundesgericht angenommenen Nichteinhaltung der Nachfrist zur Vorschusszahlung ein Versehen erblickt und damit den Revisionsgrund von Art. 121 lit. d BGG anruft,

dass sie jedoch nicht nach den gesetzlichen Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG darlegt, inwiefern durch das bundesgerichtliche Urteil vom 28. Januar 2015 der angerufene Revisionsgrund verwirklicht sein soll, zumal die beanstandete Rechtsanwendung des Bundesgerichts keinen Revisionsgrund darstellt,

dass es insbesondere nicht genügt, auf dem Empfangsdatum (12. Januar 2015) als Zustelldatum der Nachfristansetzung zu beharren, die durch die postalische Sendungsinformation nachgewiesene Postfachavisierung vom 3. Januar 2015 zu bestreiten, weitere Nachforschungen bei der Post zu fordern und die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu kritisieren, wonach die Zustellfiktion nach Art. 44 Abs. 2 BGG auch dann am 7. Tag eintritt, wenn - wie im vorliegenden Fall - der letzte Tag der Abholfrist ein Samstag (10. Januar 2015) oder Sonntag ist ( AMSTUTZ/ARNOLD, Basler Kommentar zum BGG, 2. Auflage 2011, N. 34 und 35 zu Art. 44 BGG , S. 531, mit Hinweis auf BGE 127 I 31 E. 2b S. 35),

dass somit praxisgemäss mangels rechtsgenüglicher Begründung (Urteile des Bundesgerichts 5F_6/2007, 2F_12/2008, 5F_4/2010, 4F_12/2012) auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist,

dass die unterliegende Gesuchstellerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) und keine Entschädigung zugesprochen erhält,

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt.

3. Der Gesuchstellerin wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

4. Dieses Urteil wird der Gesuchstellerin, dem Betreibungsamt U.________ und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. April 2015

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann