Husband's Petition for Revision of Marital Protective Measures Dismissed for Procedural Non-Compliance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA man sought revision of a Swiss Federal Tribunal decision concerning an order regulating the separation of the parties involved. The original separation order was made by the District Court of Kaiseraugst on November 1, 2019. The man had appealed this decision, but his appeal was dismissed by the Cantonal Court of Aargau on July 2, 2020, and subsequently, the Swiss Federal Tribunal also rejected his complaint on September 7, 2020. Unsatisfied with the Federal Tribunal's ruling, the man filed a request for revision on October 16, 2020, which was treated as a revision application, although it failed to present any valid grounds for revision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Husband's Petition for Revision of Marital Protective Measures Dismissed for Procedural Non-Compliance: The original separation order was made by the District Court of Kaiseraugst on November 1, 2019. The man had appealed this decision, but his appeal was dismissed by the Cantonal Court of Aargau on July 2, 2020, and subsequently, the Swiss Federal Tribunal also rejected his complaint on September 7, 2020. Unsatisfied with the Federal Tribunal's ruling, the man filed a request for revision on October 16, 2020, which was treated as a revision application, although it failed to present any valid grounds for revision.
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KI-generiertThe application for revision was not entered upon because the statement of reasons requirements were not met.
No court fees were charged because the submission was only implicitly considered as a revision request.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5F_31/2020
Urteil vom 29. Oktober 2020
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
B.________,
vertreten durch Advokat Roman Felix,
Gesuchsgegnerin.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 5A_659/2020 vom 7. September 2020.
Sachverhalt:
Mit Eheschutzentscheid vom 1. November 2019 regelte das Bezirksgericht Kaiseraugst das Getrenntleben der Parteien. Die hiergegen erhobene Berufung des Ehemannes wies das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 2. Juli 2020 ab, soweit es darauf eintrat. Die gegen den obergerichtlichen Entscheid eingereichte Beschwerde wies das Bundesgericht mit Urteil 5A_659/2020 vom 7. September 2020 ab, soweit es darauf eintrat.
Mit Gesuch vom 16. Oktober 2020 (Postaufgabe 20. Oktober 2020) erklärt sich der Ehemann als mit dem bundesgerichtlichen Urteil nicht einverstanden.
Erwägungen:
1. Bundesgerichtliche Urteile erwachsen mit ihrer Ausfällung sofort in Rechtskraft ( Art. 61 BGG ). Vorliegend verlangt der Gesuchsteller aber dem Sinn nach die Revision des Urteils 5A_659/2020. Indes macht er keine Revisionsgründe geltend und seine Ausführungen sind auch inhaltlich nicht geeignet, einen der in Art. 121 ff. BGG aufgezählten Revisionsgründe darzulegen, denn der Gesuchsteller beschränkt sich darauf, die Ausführungen der seinerzeitigen Beschwerde zu wiederholen.
2. Nach dem Gesagten sind die Begründungsanforderungen im Zusammenhang mit der Darlegung und Ausführungen von Revisionsgründen nicht erfüllt und auf das sinngemässe Revisionsgesuch ist nicht einzutreten ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; Urteil 4F_16/2018 vom 31. August 2018 E. 1.1 m.w.H.).
3. Weil nicht explizit die Revision verlangt wird, sondern die Eingabe bloss sinngemäss als solche zu verstehen ist, wird auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 5. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Oktober 2020
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli