Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5F_29/2023 KI-generiert

Child Seeks Revision of Supreme Court Decision on Maintenance

Geschäftsnummer 5F_29/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, a mother, acting as the legal representative of her child, disputed an initial child maintenance decision set by the Family Court of Rheinfelden and subsequently adjusted by the Higher Court of the Canton of Aargau. The mother sought to challenge this in the Swiss Federal Tribunal, which dismissed her appeal due to inadequate legal claims and justification. She later filed another request, titled as a "modification lawsuit," seeking a revision of the Federal Tribunal's decision and requesting free legal aid. However, this request also failed because it lacked specific grounds justifying a revision of the previous judgment, which is typically only permissible under certain defined circumstances. As a result, the tribunal decided not to entertain the revision request and stated there would be no court costs, rendering the request for free legal aid moot.

Legislator-Regeste

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Art. 61 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Child Seeks Revision of Supreme Court Decision on Maintenance: The mother sought to challenge this in the Swiss Federal Tribunal, which dismissed her appeal due to inadequate legal claims and justification. She later filed another request, titled as a "modification lawsuit," seeking a revision of the Federal Tribunal's decision and requesting free legal aid. However, this request also failed because it lacked specific grounds justifying a revision of the previous judgment, which is typically only permissible under certain defined circumstances. As a result, the tribunal decided not to entertain the revision request and stated there would be no court costs, rendering the request for free legal aid moot.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Anhörung des Kindes Abänderung der Unterhaltsbeiträge Abänderung der elterlichen Sorge Forderungseingabe Einzelkind

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

The court decided not to charge court fees based on this provision due to the specific circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5F_29/2023

Urteil vom 13. Dezember 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Bundesrichter Schöbi, Bundesrichterin De Rossa,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

gesetzlich vertreten durch B.________,

Gesuchsteller,

gegen

C.________,

vertreten durch Rechtsanwalt Roland Egli,

Gesuchsgegner.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 5A_343/2023 vom 12. Mai 2023.

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 30. August 2022 setzte das Familiengericht Rheinfelden den Kindesunterhalt für die Gesuchstellerin fest. Auf Berufung der Mutter (als gesetzliche Vertreterin des Kindes) hin setzte das Obergericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 28. März 2023 leicht modifizierte Unterhaltsbeiträge fest. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 5A_343/2023 vom 12. Mai 2023 mangels bezifferter Rechtsbegehren und mangels einer hinreichenden Begründung nicht ein.

Mit einer als "Abänderungsklage" betitelten Eingabe vom 2. Dezember 2023 wendet sich die Mutter (wiederum als gesetzliche Vertreterin des Kindes) an das Bundesgericht. Ferner verlangt sie die unentgeltliche Rechtspflege.

Erwägungen:

1. Bundesgerichtliche Urteile erwachsen mit ihrer Ausfertigung sofort in Rechtskraft ( Art. 61 BGG ) und können deshalb grundsätzlich nicht abgeändert werden. Indes unterliegen sie der Revision, weshalb die Eingabe als Revisionsgesuch entgegenzunehmen ist.

2. Allerdings kann die Revision eines Bundesgerichtsurteils nur aus einem in Art. 121 ff. BGG abschliessend genannten Revisionsgrund verlangt werden, wobei dieser in der Gesuchsbegründung in gedrängter Form darzulegen ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Die Revision dient nicht dazu, die Rechtslage erneut zu diskutieren und inhaltlich eine Wiedererwägung des ergangenen bundesgerichtlichen Urteils zu verlangen (vgl. zum Ganzen statt vieler: Urteil 5F_36/2022 vom 29. November 2022 E. 3 m.w.H.).

3. Die Gesuchstellerin nennt keine Revisionsgründe und führt auch inhaltlich nichts aus, was sinngemäss auf einen Revisionsgrund schliessen lassen könnte. Vielmehr möchte sie die Unterhaltsfestsetzung erneut zur Diskussion stellen. Dies ist nach dem Gesagten nicht möglich. Auf das Revisionsgesuch ist folglich nicht einzutreten.

4. Angesichts der konkreten Umstände ist ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Damit ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 1. Kammer mitgeteilt.

Lausanne, 13. Dezember 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli