Father's Revision Attempt Regarding Visitation and Maintenance Regulations Dismissed for Lack of Admissible Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA father, acting as the applicant, filed a revision request against a decision made by the Swiss Federal Tribunal on August 15, 2023. The initial legal proceedings stemmed from a case concerning his child, in which the District Court of Winterthur provisionally arranged matters such as visitation rights and financial support on April 17, 2023. The Zurich Cantonal Court dismissed the father's appeal on July 10, 2023, due to the non-payment of a required cost advance. The Federal Tribunal subsequently did not admit the father's complaint on August 15, 2023, for being insufficiently substantiated. The father later sought a revision of this Federal Tribunal decision on September 19, 2023.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Father's Revision Attempt Regarding Visitation and Maintenance Regulations Dismissed for Lack of Admissible Grounds: The initial legal proceedings stemmed from a case concerning his child, in which the District Court of Winterthur provisionally arranged matters such as visitation rights and financial support on April 17, 2023. The Zurich Cantonal Court dismissed the father's appeal on July 10, 2023, due to the non-payment of a required cost advance. The Federal Tribunal subsequently did not admit the father's complaint on August 15, 2023, for being insufficiently substantiated. The father later sought a revision of this Federal Tribunal decision on September 19, 2023.
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KI-generiertCited in the reasoning as the basis for the prior non-entry into the appeal, framing the current lack of grounds for review.
The Tribunal decided not to levy court costs based on this provision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5F_26/2023
Urteil vom 4. Oktober 2023
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Bundesrichter von Werdt, Schöbi,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
1. B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Linus Cantieni,
2. C.________,
vertreten durch Rechtsanwältin Danielle
Gesuchsgegner,
Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, Hirschengraben 13/15, 8001 Zürich.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgericht 5A_586/2023 vom 15. August 2023,
Sachverhalt:
Auf Klage des betroffenen Kindes (Gesuchsgegner) hin regelte das Bezirksgericht Winterthur mit Entscheid vom 17. April 2023 vorsorglich das Besuchsrecht, den Unterhalt und weitere Belange. Nachdem der Vater (Gesuchsteller) innert der gesetzten Nachfrist den Kostenvorschuss nicht geleistet hatte, trat das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 10. Juli 2023 auf dessen Berufung nicht ein. Auf die hiergegen eingereichte Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 5A_586/2023 vom 15. August 2023 nicht ein. Mit Gesuch vom 19. September 2023 verlangt der Gesuchsteller dessen Revision.
Erwägungen:
1. Die Revision eines Bundesgerichtsurteils kann nur aus einem in Art. 121 ff. BGG abschliessend genannten Revisionsgrund verlangt werden, wobei dieser in der Gesuchsbegründung in gedrängter Form darzulegen ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Die Revision dient nicht dazu, die Rechtslage erneut zu diskutieren und inhaltlich eine Wiedererwägung des ergangenen bundesgerichtlichen Urteils zu verlangen (vgl. zum Ganzen statt vieler: Urteil 5F_36/2022 vom 29. November 2022 E. 3 m.w.H.).
2. Das Bundesgericht ist im zu revidierenden Urteil 5A_586/2023 auf die Beschwerde vom 10. August 2023 nicht eingetreten, weil diese offensichtlich nicht hinreichend begründet war ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ). Im Revisionsgesuch werden diesbezüglich keine Revisionsgründe angeführt und es sind auch keine ersichtlich. Vielmehr macht der Gesuchsteller erneut geltend, das Obergericht hätte seine Verfügungen anders eröffnen müssen; sinngemäss möchte er dieses wiedererwägungsweise nochmals zur Debatte stellen, wozu die Revision nicht dient.
3. Nach dem Gesagten bleibt das Revisionsgesuch unbegründet und es ist darauf nicht einzutreten. Angesichts der konkreten Umstände ist jedoch auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, mitgeteilt.
Lausanne, 4. Oktober 2023
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli