Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5F_23/2018 KI-generiert

Owners' Association Resolution Revision Appeal Rejected

Geschäftsnummer 5F_23/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Two individuals, members of a condominium association, filed for a revision of a Swiss Federal Tribunal's previous decision, which dismissed their appeal against a ruling by the Thurgau Cantonal Court due to the expiration of the appeal deadline and insufficient reasoning. Their initial complaint involved the challenge of decisions made by their condominium association. In their revision request, they also sought free legal assistance, the appointment of legal counsel, and a suspension of the previous decision's effects. However, the Federal Tribunal found no grounds for revision as per the Swiss procedural law, noting that the applicants failed to cite specific reasons for revision and instead expressed grievances unrelated to the legal criteria set out in the law.

Legislator-Regeste

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Art. 328 ZPO, Art. 121 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 5 BGG; Owners' Association Resolution Revision Appeal Rejected: Their initial complaint involved the challenge of decisions made by their condominium association. In their revision request, they also sought free legal assistance, the appointment of legal counsel, and a suspension of the previous decision's effects. However, the Federal Tribunal found no grounds for revision as per the Swiss procedural law, noting that the applicants failed to cite specific reasons for revision and instead expressed grievances unrelated to the legal criteria set out in the law.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Statuten unentgeltliche Rechtspflege Gesuch um Ernennung gesetzliche Vertretung fehlende Verbandsbeschwerdebefugnis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 121 BGG

The decision not to enter upon the revision application is based on the absence of the grounds specified in Art. 121, 122 and 123 BGG, although the actual non-entry is stated in Order 1.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Justified the dismissal of the application for free legal aid because the case had no prospect of success.

Art. 66 Abs. 5 BGG

Established the joint and several liability of the applicants for the court costs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed court costs on the applicants due to the outcome of the decision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5F_23/2018

Urteil vom 13. November 2018

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Bundesrichter Marazzi, Herrmann,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

1. A.________,

2. B.________,

Gesuchsteller,

gegen

Stockwerkeigentümergemeinschaft C.________strasse xxx,

vertreten durch Rechtsanwältin Annika Sonderegger,

Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 5A_754/2018 vom 18. September 2018.

Sachverhalt:

A.________ und B.________ sind Mitglieder der Stockwerkeigentümergemeinschaft der Liegenschaft C.________strasse xxx in U.________.

Zufolge abgelaufener Beschwerdefrist und mangels hinreichender Begründung trat das Bundesgericht mit Urteil vom 18. September 2018 auf die von ihnen gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau in Sachen Anfechtung von Stockwerkeigentümerbeschlüssen eingereichte Beschwerde nicht ein.

Mit Gesuch vom 6. November 2018 verlangen A.________ und B.________ die Revision des bundesgerichtlichen Urteils 5A_754/2018 sowie des betreffenden obergerichtlichen Entscheides. Ferner verlangen sie die unentgeltliche Rechtspflege, die Bestellung eines juristischen Beistandes sowie die aufschiebende Wirkung.

Erwägungen:

1. Ein Revisionsgesuch ist bei derjenigen Instanz zu stellen, deren Urteil revidiert werden soll ( Art. 328 ZPO bzw. Art. 121 BGG ). Vor Bundesgericht kann deshalb nur die Revision des bundesgerichtlichen Urteils verlangt werden.

2. Das Bundesgericht vermittelt keine Rechtsvertretung. Vielmehr ist es an der Partei bzw. den Parteien, einen Rechtsanwalt mit der Interessenwahrung zu beauftragen.

3. In der Sache werden keinerlei Revisionsgründe angerufen und es wird auch inhaltlich kein Revisionsthema angesprochen. Vielmehr äussern sich die Beschwerdeführer zur stockwerkeigentümerrechtlichen Angelegenheit, erheben Vorwürfe gegen die kantonalen Instanzen und machen geltend, es dürfe nicht sein, dass ihre Anliegen unbeurteilt blieben. All dies steht in keinem Zusammenhang mit den in Art. 121, 122 und 123 BGG abschliessend aufgezählten Revisionsgründen.

4. Nach dem Gesagten ist auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

5. Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, konnte dem Revisionsgesuch von Anfang an kein Erfolg beschieden sein, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt ( Art. 64 Abs. 1 BGG ) und das entsprechende Gesuch abzuweisen ist.

6. Die Gerichtskosten sind den Gesuchstellern aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ), wobei diese hierfür solidarisch haften ( Art. 66 Abs. 5 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. November 2018

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Möckli