Rejection of Request for Revision Against Federal Supreme Court Decision on Executor Supervision Complaint
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Tribunal dealt with a case concerning a supervision complaint against an executor, where the court had previously decided, in its ruling 5A_485/2022 dated June 27, 2022, not to entertain an appeal filed by a person identified as A.________. This appeal was against a decision issued by the Zurich Cantonal Supreme Court on May 24, 2022, which had also declined to take up the matter. Following this, A.________ submitted an "opposition" against the Tribunal's June ruling on July 18, 2022, which was interpreted as a possible request for revision. However, A.________ failed to provide any legitimate grounds for revision, either explicitly or implicitly, instead merely expressing a belief that sufficient reason had been given in earlier complaints. As a result, the Tribunal did not proceed with the "opposition" as a revision request and waived any court fees due to the unclear intention of A.________'s submission.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 61 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Rejection of Request for Revision Against Federal Supreme Court Decision on Executor Supervision Complaint: This appeal was against a decision issued by the Zurich Cantonal Supreme Court on May 24, 2022, which had also declined to take up the matter. Following this, A.________ submitted an "opposition" against the Tribunal's June ruling on July 18, 2022, which was interpreted as a possible request for revision. However, A.________ failed to provide any legitimate grounds for revision, either explicitly or implicitly, instead merely expressing a belief that sufficient reason had been given in earlier complaints. As a result, the Tribunal did not proceed with the "opposition" as a revision request and waived any court fees due to the unclear intention of A.________'s submission.
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KI-generiertUsed to rule on the exemption from court costs.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5F_22/2022
Urteil vom 27. Juli 2022
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Schöbi,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,
gegen
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Christian Sturzenegger,
Gesuchsgegner.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil 5A_485/2022 des Schweizerischen Bundesgerichts vom 27. Juni 2022.
Sachverhalt:
Im Zusammenhang mit einer Aufsichtsbeschwerde gegen den Willensvollstrecker trat das Bundesgericht mit Urteil 5A_485/2022 vom 27. Juni 2022 auf die von A.________ gegen den Nichteintretensbeschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 24. Mai 2022 erhobene Beschwerde nicht ein.
Mit Eingabe vom 18. Juli 2022 erhebt A.________ gegen das Urteil 5A_485/2022 "Einsprache".
Erwägungen:
1. Urteile gegen das Bundesgericht erwachsen mit ihrer Ausfällung sofort in Rechtskraft ( Art. 61 BGG ). Eine Einsprache oder ein anderes Rechtsmittel in der Sache besteht nicht.
2. Das Bundesgericht kann indes dann ausnahmsweise auf seine Urteile zurückkommen, wenn einer der in Art. 121 ff. BGG abschliessend aufgeführten Revisionsgründe vorliegt. Allfällige Revisionsgründe sind im Revisionsgesuch in gedrängter Form darzulegen.
Ob A.________ mit seiner "Einsprache" letztlich ein Revisionsgesuch stellen möchte, kann offen bleiben, weil er lediglich seiner Meinung Ausdruck verleiht, dass er seine damaligen Beschwerden vor Ober- bzw. Bundesgericht genügend begründet habe; ein Revisionsgrund wird indes weder genannt noch wenigstens sinngemäss begründet.
3. Nach dem Gesagten könnte auf die "Einsprache", soweit sie als Revisionsgesuch anzusehen wäre, nicht eingetreten werden. Weil sich nicht abschliessend beurteilen lässt, was A.________ mit seiner Eingabe bezweckt, wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht:
1. Soweit in der Eingabe vom 18. Juli 2022 ein Revisionsgesuch zu sehen wäre, wird darauf nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, II. Zivilkammer, mitgeteilt.
Lausanne, 27. Juli 2022
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Möckli