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5F_22/2018 KI-generiert

Revision of federal court decision in condominium owners' assembly dispute: inadmissible for lack of statutory revision grounds under Articles 121–123 BGG.

Geschäftsnummer 5F_22/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court denied the applicants' request for revision of its earlier judgment (5A_745/2018), which had declined to consider their appeal for lack of timely filing and insufficient reasoning. The Court also rejected their request for free legal aid and ordered them to pay court costs of CHF 1,000, jointly and severally. The dispute concerned a challenge to condominium owners' assembly resolutions, but the applicants raised no valid revision grounds under Articles 121–123 BGG, instead rearguing the merits and criticizing lower courts. The Court held that a revision request may only target the federal judgment itself, not lower court decisions, and that the applicants failed to invoke any statutory revision basis, making the request inadmissible from the outset; consequently, the request for suspensive effect became moot, and free legal aid was denied for lack of material prospects of success. The earlier non-entry decision remains in force.

Legislator-Regeste

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Art. 328 ZPO, Art. 121 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 5 BGG; Revision of federal court decision in condominium owners' assembly dispute: inadmissible for lack of statutory revision grounds under Articles 121–123 BGG: The Court also rejected their request for free legal aid and ordered them to pay court costs of CHF 1,000, jointly and severally. The dispute concerned a challenge to condominium owners' assembly resolutions, but the applicants raised no valid revision grounds under Articles 121–123 BGG, instead rearguing the merits and criticizing lower courts. The Court held that a revision request may only target the federal judgment itself, not lower court decisions, and that the applicants failed to invoke any statutory revision basis, making the request inadmissible from the outset; consequently, the request for suspensive effect became moot, and free legal aid was denied for lack of material prospects of success. The earlier non-entry decision remains in force.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Stockwerkeigentum Statuten Mieterverband fehlende Verbandsbeschwerdebefugnis Nutzungsplanrevision

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 64 Abs. 1 BGG

Denied the request for free legal aid because the revision request lacked material prospects of success.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposed court costs on the applicants.

Art. 66 Abs. 5 BGG

Ordered the applicants to bear the court costs jointly and severally.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5F_22/2018

Urteil vom 13. November 2018

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter von Werdt, Präsident,

Bundesrichter Marazzi, Herrmann,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

1. A.________,

2. B.________,

Gesuchsteller,

gegen

Stockwerkeigentümergemeinschaft C.________strasse xxx,

vertreten durch Rechtsanwältin Annika Sonderegger,

Gesuchsgegnerin.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 5A_745/2018 vom 18. September 2018.

Sachverhalt:

A.________ und B.________ sind Mitglieder der Stockwerkeigentümergemeinschaft der Liegenschaft C.________strasse xxx in U.________.

Zufolge abgelaufener Beschwerdefrist und mangels hinreichender Begründung trat das Bundesgericht mit Urteil vom 18. September 2018 auf die von ihnen gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau in Sachen Anfechtung von Stockwerkeigentümerbeschlüssen eingereichte Beschwerde nicht ein.

Mit Gesuch vom 6. November 2018 verlangen A.________ und B.________ die Revision des bundesgerichtlichen Urteils 5A_745/2018 sowie des betreffenden obergerichtlichen Entscheides. Ferner verlangen sie die unentgeltliche Rechtspflege, die Bestellung eines juristischen Beistandes sowie die aufschiebende Wirkung.

Erwägungen:

1. Ein Revisionsgesuch ist bei derjenigen Instanz zu stellen, deren Urteil revidiert werden soll ( Art. 328 ZPO bzw. Art. 121 BGG ). Vor Bundesgericht kann deshalb nur die Revision des bundesgerichtlichen Urteils verlangt werden.

2. Das Bundesgericht vermittelt keine Rechtsvertretung. Vielmehr ist es an der Partei bzw. den Parteien, einen Rechtsanwalt mit der Interessenwahrung zu beauftragen.

3. In der Sache werden keinerlei Revisionsgründe angerufen und es wird auch inhaltlich kein Revisionsthema angesprochen. Vielmehr äussern sich die Beschwerdeführer zur stockwerkeigentümerrechtlichen Angelegenheit, erheben Vorwürfe gegen die kantonalen Instanzen und machen geltend, es dürfe nicht sein, dass ihre Anliegen unbeurteilt blieben. All dies steht in keinem Zusammenhang mit den in Art. 121, 122 und 123 BGG abschliessend aufgezählten Revisionsgründen.

4. Nach dem Gesagten ist auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten. Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

5. Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, konnte dem Revisionsgesuch von Anfang an kein Erfolg beschieden sein, weshalb es an den materiellen Voraussetzungen der unentgeltlichen Rechtspflege fehlt ( Art. 64 Abs. 1 BGG ) und das entsprechende Gesuch abzuweisen ist.

6. Die Gerichtskosten sind den Gesuchstellern aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ), wobei diese hierfür solidarisch haften ( Art. 66 Abs. 5 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. November 2018

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Möckli