Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5F_17/2014 KI-generiert

Claimant's Revision Request Against Refusal of Legal Aid and Appeal Dismissal Dismissed

Geschäftsnummer 5F_17/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, an individual sought a definitive ruling on outstanding collection costs and interest against a municipality through legal proceedings initiated at the District Office of Appenzell Ausserrhoden. The Cantonal Court denied the request for legal relief, which led to appeals being filed against both that decision and the denial of free legal assistance. Subsequent appeals at the Federal Court also resulted in dismissals due to procedural shortcomings, including the failure to meet cost advance requirements. The individual later filed a revision request, claiming an oversight in the Federal Court's previous judgment and asking for the recusal of a judge involved in related cases. However, the court found the revision request to be without merit, dismissed the recusal request, and rejected the request for free legal assistance, designating the individual responsible for incurred legal costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 36 Abs. 1 BGG, Art. 34 Abs. 2 BGG, Art. 121 lit. d BGG, Art. 102 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant's Revision Request Against Refusal of Legal Aid and Appeal Dismissal Dismissed: The Cantonal Court denied the request for legal relief, which led to appeals being filed against both that decision and the denial of free legal assistance. Subsequent appeals at the Federal Court also resulted in dismissals due to procedural shortcomings, including the failure to meet cost advance requirements. The individual later filed a revision request, claiming an oversight in the Federal Court's previous judgment and asking for the recusal of a judge involved in related cases. However, the court found the revision request to be without merit, dismissed the recusal request, and rejected the request for free legal assistance, designating the individual responsible for incurred legal costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 17. Juni 2014 (5D_60/2014) Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege Revisionsverfahren Ausstandsbegehren Verfassungsänderung Ausschlusskriterien Revisionsgesuch im Asylverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 102 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning regarding the lack of a written procedure, although the argument was not further considered.

Art. 121 lit. d BGG

Cited in the reasoning to define the ground of revision based on an oversight, although the application based on this ground was ultimately rejected.

Art. 34 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning to dismiss the request for recusal based on prior participation in negative decisions.

Art. 36 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning regarding the inadmissibility of the request for recusal based on prior participation in related cases.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to reject the request for legal aid because the revision application was hopeless from the start.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the applicant to bear the court costs because the application was dismissed.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (5)

105 2019 92 (2019-08-07) · fr
Pension Attachment Challenge Dismissed
«…Tribunal cantonal TC Page 4 de 7 ne suffit pas, à lui seul, à fonder une apparence de prévention (arrêt TF 5F_17/2014 du 16 septembre 2014 consid. 1). 3. 3.1. Aux termes de l’art. 7 LALP, la plainte à l'autorité de surveillance doi…»
5A_674/2016 (2016-10-20)
Seizure Notice Challenge and Recusal Denial
«…indépendantes ne suffit pas davantage à créer une apparence de prévention ( ATF 131 I 113 consid. 3.7.1 p. 120; arrêt 5F_17/2014 du 16 septembre 2014 consid. 1). Partant, le Juge Urwyler, de même que la Juge Overney dont la récusation est également…»
105 2016 66 (2016-08-24) · fr
Attachment Notices Challenges Dismissed for Inadmissibility and Lack of Merit
«…ente procédure – en sa défaveur par le passé ne suffit pas, à lui seul, à fonder une apparence de prévention (TF, arrêt 5F_17/2014 du 16 septembre 2014 consid. 1) ; qu’il ne sera pas perçu de frais (art. 20a al. 2 ch. 5 LP et 61 al. 2 let. a de l'ord…»
105 2015 106 (2015-08-26) · fr
Complainant v. Enforcement Notices and Disqualification Request Dismissal
«…ous occupe ici – en sa défaveur par le passé ne suffit pas, à lui seul, à fonder une apparence de prévention (TF, arrêt 5F_17/2014 du 16 septembre 2014 consid. 1). 3. a) Aux termes de l'art. 22 al. 1 LP, sont nulles les mesures contraires à des…»
5F_19/2014 (2015-01-14)
Revision Request Rejected in Free Legal Aid Denial Appeal
«…tend, ohne einen konkreten Antrag zu stellen. Er beantragt die Vereinigung des Gesuchs mit den Verfahren 5F_16/2014 und 5F_17/2014. Zudem ersucht er um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren. Es sind keine Ver…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5F_17/2014

Urteil vom 16. September 2014

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Bundesrichter Herrmann, Schöbi,

Gerichtsschreiber Levante.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Gesuchsteller,

gegen

Kantonsgericht von Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter ,

Gesuchsgegner,

Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter .

Gegenstand

Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 17. Juni 2014 (5D_60/2014).

Sachverhalt:

A. A.a. In der gegen die Einwohnergemeinde Y.________ angehobenen Betreibung Nr. xxx des Konkursamtes Appenzell Ausserrhoden verlangte X.________ die definitive Rechtsöffnung für ausstehende Betreibungskosten und Zinsen. Das Kantonsgericht Appenzell Ausserrhoden wies das Gesuch um Rechtsöffnung und das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege am 26. April 2013 ab. Gegen beide Entscheide gelangte X.________ an das Obergericht Appenzell Ausserrhoden, welches seine für beide Beschwerden eingereichten Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege abwies und ihm je eine Frist zur Leistung des Kostenvorschusses ansetzte. Das Bundesgericht trat auf die beiden von X.________ hierauf eingereichten Beschwerden am 31. März 2014 nicht ein (Urteile 5D_38/2014 und 5D_39/2014).

A.b. Daraufhin setzte das Obergericht X.________ - erneut unter Hinweis auf die Säumnisfolgen - vergeblich eine Nachfrist von fünf Tagen zur Leistung des Kostenvorschusses, worauf es auf die Beschwerde gegen die Verweigerung der unentgeltliche Rechtspflege mit Entscheid vom 28. März 2014 nicht eintrat. Das Bundesgericht trat am 17. Juni 2014 auf die Verfassungsbeschwerde von X.________ gegen den Nichteintretensentscheid des Obergerichts (ERZ 13 52) ebenfalls nicht ein und wies sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab (Urteil 5D_60/2014).

B. Mit Revisionsgesuch vom 10. Juli 2014 ist X.________ betreffend das Urteil 5D_60/2014 an das Bundesgericht gelangt. Der Gesuchsteller macht im Wesentlichen ein Versehen geltend, ohne jedoch einen konkreten Antrag zu stellen. Zudem begehrt er den Ausstand von Bundesrichterin Escher.

Für das bundesgerichtliche Verfahren stellt X.________ das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.

Es sind keine Antworten eingeholt worden.

Erwägungen:

1. Der Gesuchsteller verlangt vorab den Ausstand von Bundesrichterin Escher im "Verfahren 5D_84/2014", weil sie an diesem sowie anderen Verfahren ebenfalls mitgewirkt habe. Das Verfahren 5D_84/2014 wurde mit Urteil vom 23. Juli 2014 erledigt. Soweit der Gesuchsteller mit dem nachträglichen Ausstandsbegehren die Revision jenes Urteils verlangen sollte, lässt sich der Begründung kein gesetzlich vorgesehender Revisionsgrund entnehmen; ebenso wenig vermag er damit ein Begehren um Ausstand für das vorliegende Verfahren zu begründen (vgl. Art. 36 Abs. 1 BGG ). Allein der Umstand, dass eine Gerichtsperson bereits an einem früheren Entscheid mitgewirkt hat, welcher für ihn negativ ausgefallen ist, kann - bereits von Gesetzes wegen ( Art. 34 Abs. 2 BGG ) - keinen tauglichen Anlass für ein Ausstandsbegehren bilden (Urteil 2F_2/2007 vom 25. April 2007 E. 3.2; Urteil 2F_12/2008 vom 4. Dezember 2008 E. 2.2). Das Begehren um Ausstand von Bundesrichterin Escher ist offensichtlich unzulässig, weshalb darauf ohne Durchführung eines Ausstandsverfahrens nicht einzutreten ist ( BGE 114 Ia 278 E. 1 S. 279; 129 III 445 E. 4.2.2 S. 464).

2. Der Gesuchsteller weist in seinem Revisionsbegehren darauf hin, dass das Bundesgericht aus Versehen auf die Begründung seiner Verfassungsbeschwerde nicht eingegangen sei.

2.1. Dem Bundesgericht ist dann ein Versehen unterlaufen, wenn es eine Aktenstelle übergangen oder nach dem tatsächlichen Wortlaut unrichtig wahrgenommen hat ( Art. 121 lit. d BGG ). Es kann einzig um ein Sachverhaltsmoment in den Akten und niemals um einen Rechtsstandpunkt gehen (Escher, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 9 zu Art. 121). Anlass zum Verfahren 5D_60/2014 bildete ein kantonal letztinstanzlicher Nichteintretensentscheid über ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege. Das Bundesgericht hat sich in seinem Urteil klar zum Anfechtungsobjekt geäussert und dargelegt, weshalb auf die materiellen Ausführungen, welche der Gesuchsteller vorliegend wiedergibt, nicht eingegangen werden kann (E. 2.2). Von einem Versehen im Sinne des Gesetzes kann daher keine Rede sein.

2.2. Weiter wirft der Gesuchsteller dem Bundesgericht vor, keinen Schriftenwechsel durchgeführt zu haben. Gemäss Art. 102 Abs. 1 BGG werden die Vorinstanz sowie die Parteien und Beteiligten soweit erforderlich zur Vernehmlassung eingeladen. Im konkreten Fall wurde darauf verzichtet. Inwieweit hier überhaupt ein im Gesetz abschliessend genannter Revisionsgrund vorliegt (Art. 121 bis 123 BGG), führt der Gesuchsteller nicht aus. Damit ist auf dieses Vorbringen nicht einzugehen. Ebenfalls unberücksichtigt bleiben die Hinweise auf andere Urteile, deren Zusammenhang mit dem konkreten Revisionsverfahren nicht erkennbar wird.

3. Nach dem Dargelegten ist dem Revisionsgesuch kein Erfolg beschieden. Es erwies sich zudem von Anfang an als aussichtslos, womit das Begehren um unentgeltliche Rechtspflege abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Ausgangsgemäss trägt der Gesuchsteller die Verfahrenskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Ausstandsbegehren wird nicht eingetreten.

2. Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.

3. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

4. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

5. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. September 2014

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Levante