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5F_15/2023 KI-generiert

Revision petition against non-entrance on costs advance in debt enforcement: improper re-litigation of merits and lack of statutory revision grounds

Geschäftsnummer 5F_15/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Federal Court dismissed the applicant's petition for revision and imposed judicial costs of CHF 800 on her, thereby leaving the prior judgment of non-admission intact. The dispute concerned a debt enforcement matter where the applicant challenged a non-entrance decision by the cantonal Court of Appeal regarding her failure to advance the advance on costs in a complaint against a definitive *Rechtsöffnung* (judicial enforcement warrant). The court ruled that revision is an extraordinary remedy restricted to specific grounds under Articles 121 ff. BGG and cannot be used to re-litigate the merits of the underlying material law or cantonal procedural errors, noting that the applicant failed to cite any valid revision grounds and instead improperly sought to reopen the substantive issues.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Revision petition against non-entrance on costs advance in debt enforcement: improper re-litigation of merits and lack of statutory revision grounds: The dispute concerned a debt enforcement matter where the applicant challenged a non-entrance decision by the cantonal Court of Appeal regarding her failure to advance the advance on costs in a complaint against a definitive *Rechtsöffnung* (judicial enforcement warrant). The court ruled that revision is an extraordinary remedy restricted to specific grounds under Articles 121 ff. BGG and cannot be used to re-litigate the merits of the underlying material law or cantonal procedural errors, noting that the applicant failed to cite any valid revision grounds and instead improperly sought to reopen the substantive issues.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids Wiederaufnahme des Verfahrens Vollstreckungsverfahren Verfassungsänderung Zahlungsauftrag Kostenvorschuss

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to impose the judicial costs on the applicant following the dismissal of the revision petition.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5F_15/2023

Urteil vom 18. Juli 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Bundesrichterin Escher, Bundesrichter Schöbi,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchstellerin,

gegen

Kanton Basel-Stadt, vertreten durch die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt, Fischmarkt 10, Postfach, 4001 Basel,

Gesuchsgegner.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 5D_76/2023 vom 7. Juni 2023.

Sachverhalt:

Mit Entscheid vom 20. September 2022 erteilte das Zivilgericht Basel-Stadt dem Kanton Basel-Stadt in der gegen die Gesuchstellerin eingeleiteten Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Basel-Stadt die definitive Rechtsöffnung für Fr. 6'444.10 nebst Zins und Gebühren.

Gegen die Kostenvorschussverfügung im kantonalen Beschwerdeverfahren erhob die Gesuchstellerin Beschwerde, auf welche das Bundesgericht nicht eintrat (Urteil 5D_32/2023; sodann Nichteintreten auf das Revisionsgesuch mit Urteil 5F_6/2023).

Mit Entscheid vom 17. April 2023 trat das Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt auf die kantonale Beschwerde mangels Leistung des Kostenvorschusses nicht ein. Auf die hiergegen erhobene Beschwerde trat das Bundesgericht mit Urteil 5D_76/2023 vom 7. Juni 2023 nicht ein.

In Bezug auf das Urteil 5D_76/2023 hat die Gesuchstellerin am 4. Juli 2023 (Postaufgabe 5. Juli 2023) erneut ein Revisionsgesuch eingereicht.

Erwägungen:

1. Die Revision eines Bundesgerichtsurteils kann nur aus einem in Art. 121 ff. BGG abschliessend genannten Revisionsgrund verlangt werden, wobei dieser in der Gesuchsbegründung in gedrängter Form darzulegen ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; Urteil 5F_36/2022 vom 29. November 2022 E. 3 m.w.H.). Die Revision dient nicht dazu, die Rechtslage erneut zu diskutieren und inhaltlich eine Wiedererwägung des ergangenen bundesgerichtlichen Urteils zu verlangen (Urteil 5F_36/2022 vom 29. November 2022 E. 3 m.w.H.).

2. Das Bundesgericht ist im zu revidierenden Urteil auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde der Gesuchstellerin nicht eingetreten, weil im Kontext mit dem Nichteintretensentscheid des Appellationsgerichtes keine Verfassungsverletzungen geltend gemacht worden sind und deshalb die Eingabe offensichtlich unbegründet geblieben ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ). Im Revisionsgesuch werden diesbezüglich keine Revisionsgründe angeführt und es sind auch keine ersichtlich. Vielmehr erhebt die Gesuchstellerin verschiedene Rügen in Bezug auf das kantonale Verfahren und insbesondere möchte sie die der Rechtsöffnung zugrunde liegende materielle Angelegenheit zur Diskussion stellen. Hierfür steht die Revision nicht offen.

3. Nach dem Gesagten bleibt das Revisionsgesuch unbegründet und es ist darauf nicht einzutreten. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten der Gesuchstellerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 800.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mitgeteilt.

Lausanne, 18. Juli 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Möckli