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5F_14/2008 KI-generiert

Revision in debt enforcement; failure to pay cost advance under Art. 62(3) BGG and lack of new facts under Art. 123(2)(a) BGG render legal aid and revision inadmissible.

Geschäftsnummer 5F_14/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (II. Civil Division) dismissed the applicant's request for revision of its prior decision (5A_649/2008) for failure to pay the required cost advance within the non-extendable deadline, and denied the applicant's request for legal aid. The applicant, who had already initiated multiple proceedings, sought revision under Art. 123(2)(a) BGG but failed to present any newly discovered facts or evidence, making the revision request devoid of merit; the court also noted the applicant was abusively litigating to delay debt enforcement. The applicant's request for suspensive effect became moot. The court ordered the applicant to pay court costs of CHF 500 and warned that any further similar revision requests would be disregarded without response.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 7 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Revision in debt enforcement; failure to pay cost advance under Art. 62(3) BGG and lack of new facts under Art. 123(2)(a) BGG render legal aid and revision inadmissible: Civil Division) dismissed the applicant's request for revision of its prior decision (5A_649/2008) for failure to pay the required cost advance within the non-extendable deadline, and denied the applicant's request for legal aid. The applicant, who had already initiated multiple proceedings, sought revision under Art. 123(2)(a) BGG but failed to present any newly discovered facts or evidence, making the revision request devoid of merit; the court also noted the applicant was abusively litigating to delay debt enforcement. The applicant's request for suspensive effect became moot. The court ordered the applicant to pay court costs of CHF 500 and warned that any further similar revision requests would be disregarded without response.

Schlagwörter

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Fristversäumnis Revision eines Entscheids Kostenvorschuss Vorschuss Verzugskosten unentgeltliche Rechtspflege

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 64 BGG

Basis for denying legal aid for lack of merit of the revision request.

Art. 62 Abs. 3 BGG

Used to decline to enter into the revision request for failure to pay the cost advance within the non-extendable deadline.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Imposes court costs on the losing party, here the applicant.

Art. 42 Abs. 7 BGG

Cited for abusive litigation delaying enforcement, supporting the cost order.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5F_14/2008/don

Urteil vom 10. Februar 2009

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Bundesrichterin Escher, Bundesrichter von Werdt,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Gesuchsteller,

gegen

Betreibungsamt Y.________,

Gesuchsgegner.

Gegenstand

Revision des bundesgerichtlichen Urteils 5A_649/2008 vom 11. November 2008.

Nach Einsicht

in das Gesuch um Revision des bundesgerichtlichen Urteils 5A_649/2008 vom 11. November 2008,

in Erwägung,

dass der Gesuchsteller (nach wegen Aussichtslosigkeit des Revisionsgesuchs erfolgter Abweisung seines ersten Gesuchs um aufschiebende Wirkung und vorsorgliche Massnahmen) mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 14. Januar 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 12. Dezember 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 19. Januar 2009 (an der vom Gesuchsteller angegebenen Adresse) erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Gesuch stellenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass der Gesuchsteller dem Bundesgericht am letzten Tag der Nachfrist (nebst einem zweiten Gesuch um aufschiebende Wirkung) ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (einschliesslich Rechtsvertretung) eingereicht hat, das indessen (unabhängig von der finanziellen Situation des Gesuchstellers) abzuweisen ist, weil das Revisionsgesuch - mit dem zwar der Revisionsgrund des Art. 123 Abs. 2 lit. a BGG angerufen wird, jedoch keine nachträglich entdeckten Tatsachen oder Beweismittel dargelegt werden - keine Erfolgsaussicht aufweist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),

dass somit festzustellen bleibt, dass der Gesuchsteller den Kostenvorschuss auch innerhalb der - ausdrücklich als nicht erstreckbar bezeichneten - Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist, der (allein zum Zweck der Verzögerung der Zwangsvollstreckung und damit missbräuchlich prozessierende: Art. 42 Abs. 7 BGG ) Gesuchsteller kostenpflichtig ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) und darauf hingewiesen wird, dass in dieser Sache allfällige weitere Revisionsgesuche in der Art der bisherigen ohne Antwort abgelegt würden,

dass mit dem bundesgerichtlichen Entscheid das zweite Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird,

erkennt das Bundesgericht:

1. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

2. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Februar 2009

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann