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5D_94/2021 KI-generiert

Appeal Regarding Recognition of Judgment for Legal Fees Denied Due to Insufficient Constitutional Justification

Geschäftsnummer 5D_94/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant challenged a district court decision that granted a definitive legal opening for court fees of 600 Swiss Francs plus interest to the defendant, the Canton of Vaud. The complainant appealed this decision to the Cantonal Court of Valais, but the appeal was dismissed due to insufficient justification. Subsequent to this dismissal, the complainant took the matter to the Swiss Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal noted that the submission lacked clear and detailed arguments regarding constitutional rights violations by the Cantonal Court’s decision not to consider the appeal and instead included irrelevant references to a separate divorce proceeding and visitation rights issues. Consequently, the Federal Tribunal found that the complaint provided no adequate substantiation for constitutional claims.

Legislator-Regeste

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Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Recognition of Judgment for Legal Fees Denied Due to Insufficient Constitutional Justification: The complainant appealed this decision to the Cantonal Court of Valais, but the appeal was dismissed due to insufficient justification. Subsequent to this dismissal, the complainant took the matter to the Swiss Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal noted that the submission lacked clear and detailed arguments regarding constitutional rights violations by the Cantonal Court’s decision not to consider the appeal and instead included irrelevant references to a separate divorce proceeding and visitation rights issues. Consequently, the Federal Tribunal found that the complaint provided no adequate substantiation for constitutional claims.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Anwaltskosten Streitgegenstand verfahrensrechtliche Fragen Einrede der Verfassungswidrigkeit Scheidungsverfahren substantiierte Begründung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 117 i.V.m
Demnach müsste der Beschwerdeführer anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darlegen, inwiefern das Kantonsgericht durch sein Nichteintreten verfassungsmässige Rechte verletzt haben soll (Art. 117 i.V.m.
Art. 106 Abs. 2 BGG
Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 396 E.
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was not admitted because it lacked sufficient grounds, applied in conjunction with Art. 117 BGG.
Art. 66 Abs. 1 BGG
The appellant was ordered to bear the court costs due to the outcome of the proceedings.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because it lacked sufficient grounds, applied in conjunction with Art. 117 BGG.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs due to the outcome of the proceedings.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_94/2021

Urteil vom 3. Juni 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kanton Waadt,

1014 Lausanne Adm cant VD,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Wallis, Zivilkammer, vom 16. April 2021 (C3 21 29).

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 10. Februar 2021 erteilte das Bezirksgericht Visp dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer die definitive Rechtsöffnung für Gerichtsgebühren von Fr. 600.-- zuzüglich Zins.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 22. Februar 2021 Beschwerde. Mit Entscheid vom 16. April 2021 trat das Kantonsgericht Wallis auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht ein.

Gegen diesen Entscheid (sowie einen weiteren; dazu Verfahren 5D_93/2021) hat der Beschwerdeführer am 28. April 2021 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Der angefochtene Entscheid ist ein Nichteintretensentscheid. Demnach müsste der Beschwerdeführer anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darlegen, inwiefern das Kantonsgericht durch sein Nichteintreten verfassungsmässige Rechte verletzt haben soll (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399; 142 III 364 E. 2.4 S. 368). Darauf geht er jedoch nicht ein. Er äussert sich zum Scheidungsverfahren und verlangt die Wiederherstellung des Besuchsrechts. Dies ist jedoch nicht Gegenstand des vorliegenden Rechtsöffnungsverfahrens und zwar auch dann nicht, wenn es vorliegend um die Vollstreckung der Gerichtsgebühren gehen sollte, die dem Beschwerdeführer in entsprechenden Verfahren auferlegt worden sind. Im Übrigen sind die Ausführungen des Beschwerdeführers überwiegend zahlenmystischer Natur. Eine genügende Verfassungsrüge liegt darin nicht.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Wallis, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Juni 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg