Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_93/2021 KI-generiert

Tax Evasion Fine and Appeal Dismissal for Lack of Specificity

Geschäftsnummer 5D_93/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant contested a decision by the District Court of Visp, which granted final legal enforcement against him for a fine due to his failure to submit a tax declaration and additional administrative fees, totaling 175 Swiss Francs. He appealed the decision to the Cantonal Court of Valais, which dismissed the complaint for lack of sufficient reasoning. Subsequently, the complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal, arguing that constitutional rights were violated. However, his appeal did not adequately address constitutional issues as required, particularly failing to demonstrate how the Cantonal Court's non-admission of his complaint violated constitutional rights. His arguments, mainly focused on unrelated matters such as divorce proceedings and visitation rights, lacked relevance to the current case.

Legislator-Regeste

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Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Tax Evasion Fine and Appeal Dismissal for Lack of Specificity: He appealed the decision to the Cantonal Court of Valais, which dismissed the complaint for lack of sufficient reasoning. Subsequently, the complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal, arguing that constitutional rights were violated. However, his appeal did not adequately address constitutional issues as required, particularly failing to demonstrate how the Cantonal Court's non-admission of his complaint violated constitutional rights. His arguments, mainly focused on unrelated matters such as divorce proceedings and visitation rights, lacked relevance to the current case.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Steuerbusse Steuererklärung Streitgegenstand administrative Entlassung Rückkehrrecht Steuerjustizverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 117 i.V.m
Demnach müsste der Beschwerdeführer anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darlegen, inwiefern das Kantonsgericht durch sein Nichteintreten verfassungsmässige Rechte verletzt haben soll (Art. 117 i.V.m.
Art. 106 Abs. 2 BGG
Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 396 E.
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was dismissed because it lacked sufficient grounds, leading to a non-admission decision under the simplified procedure.
Art. 66 Abs. 1 BGG
The losing party (Beschwerdeführer) was ordered to bear the court costs.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed because it lacked sufficient grounds, leading to a non-admission decision under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The losing party (Beschwerdeführer) was ordered to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_93/2021

Urteil vom 3. Juni 2021

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staat Wallis, Inkassoamt für Betreibungs- und Konkursverfahren,

Rue des Vergers 2, Postfach, 1951 Sitten,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Wallis, Zivilkammer, vom 16. April 2021 (C3 21 28).

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 10. Februar 2021 erteilte das Bezirksgericht Visp dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer die definitive Rechtsöffnung für eine Busse wegen Nichteinreichens der Steuererklärung von Fr. 110.-- und Verwaltungsgebühren von Fr. 65.--.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 22. Februar 2021 Beschwerde. Mit Entscheid vom 16. April 2021 trat das Kantonsgericht Wallis auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht ein.

Gegen diesen Entscheid (sowie einen weiteren; dazu Verfahren 5D_94/2021) hat der Beschwerdeführer am 28. April 2021 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Der angefochtene Entscheid ist ein Nichteintretensentscheid. Demnach müsste der Beschwerdeführer anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darlegen, inwiefern das Kantonsgericht durch sein Nichteintreten verfassungsmässige Rechte verletzt haben soll (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399; 142 III 364 E. 2.4 S. 368). Darauf geht er jedoch nicht ein. Insbesondere genügt es nicht vorzubringen, der Staat könne nicht die Einhaltung der Regeln im Zusammenhang mit Bussen und der Besteuerung einfordern, wenn er zugleich die Regeln im Zusammenhang mit Scheidungsverfahren verletze. Das Scheidungsverfahren und das Besuchsrecht, dessen Wiederherstellung er verlangt, sind nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Im Übrigen sind die Ausführungen des Beschwerdeführers überwiegend zahlenmystischer Natur. Eine genügende Verfassungsrüge liegt darin nicht.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Wallis, Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Juni 2021

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg