Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_90/2020 KI-generiert

Definitive Enforcement Grant Appeal Dismissed for Lack of Substantiation

Geschäftsnummer 5D_90/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who appealed against a decision by the Obergericht of the Canton of Zurich, which had not entertained her complaint due to its late submission. Initially, the Bezirksgericht Hinwil had granted a definitive legal order allowing the Kanton Zurich to proceed with debt collection against her for the amount of CHF 10,055.60, including costs and compensation. The individual attempted to contest this decision after the deadline, resulting in the Obergericht dismissing her appeal. She then returned the decision to the Obergericht with a handwritten note titled "Rekurs total," which was treated as an appeal to the Swiss Federal Tribunal. However, the appeal did not meet the necessary complaint criteria, resulting in the decision by the Swiss Federal Tribunal not to proceed with it.

Legislator-Regeste

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Art. 48 Abs. 3 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Definitive Enforcement Grant Appeal Dismissed for Lack of Substantiation: Initially, the Bezirksgericht Hinwil had granted a definitive legal order allowing the Kanton Zurich to proceed with debt collection against her for the amount of CHF 10,055.60, including costs and compensation. The individual attempted to contest this decision after the deadline, resulting in the Obergericht dismissing her appeal. She then returned the decision to the Obergericht with a handwritten note titled "Rekurs total," which was treated as an appeal to the Swiss Federal Tribunal. However, the appeal did not meet the necessary complaint criteria, resulting in the decision by the Swiss Federal Tribunal not to proceed with it.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Vollstreckungsentscheid Gültigkeit der Unterschrift nachträglicher Rechtsvorschlag Rückzug des Rechtsbegehrens Vorlage zur Vorabentscheidung Feststellungsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not to be considered based on this provision because the appellant's submission failed to meet the required formal complaints standards.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided not to levy court costs due to the low effort involved.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_90/2020

Urteil vom 3. Juni 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kanton Zürich,

vertreten durch die Zentrale Inkassostelle der Gerichte, Hirschengraben 15, Postfach, 8021 Zürich 1,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 30. März 2020 (RT200033-O/U).

Erwägungen:

1. Mit Urteil vom 9. Januar 2020 erteilte das Bezirksgericht Hinwil dem Beschwerdegegner gegenüber der Beschwerdeführerin in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Wetzikon definitive Rechtsöffnung für Fr. 10'055.60 nebst Kosten und Entschädigung.

Dagegen erhob die Beschwerdeführerin am 10. März 2020 Beschwerde. Mit Beschluss vom 30. März 2020 trat das Obergericht des Kantons Zürich auf die Beschwerde infolge Verspätung nicht ein.

Am 15. Mai 2020 hat die Beschwerdeführerin diesen Beschluss dem Obergericht zurückgeschickt. Quer über das Rubrum hat sie handschriftlich die Bemerkung "Rekurs total" und ihre Unterschrift angebracht. Das Obergericht hat dem Bundesgericht diese Eingabe samt den Akten am 18. Mai 2020 übermittelt ( Art. 48 Abs. 3 BGG ).

2. Abgesehen von der erwähnten Bemerkung hat die Beschwerdeführerin den angefochtenen Beschluss nicht weiter kommentiert und auch keine separate Beschwerdeschrift eingereicht. Ihre Unmutsbekundung über den obergerichtlichen Beschluss genügt den strengen Rügeanforderungen von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht. Auf die Beschwerde ist demnach im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Aufgrund des geringen entstandenen Aufwands rechtfertigt es sich ausnahmsweise, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. Juni 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg