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5D_86/2010 KI-generiert

Subsidiary constitutional complaint against refusal of legal redress for banked rental security deposit: inadmissible for lack of sufficiently substantiated constitutional rights violation under Art. 117 BGG.

Geschäftsnummer 5D_86/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (II. Civil Law Division) dismissed the appellant's subsidiary constitutional complaint and rejected her request for free legal aid, upholding the lower court's decision. The appellate court's ruling, which had dismissed her appeal against the first-instance rejection of her request for legal redress (Rechtsöffnung) regarding a security deposit paid into a tenant's savings account, remains in force. The appellant sought debt enforcement against the respondent bank for the return of the deposit, but the court found her submitted bank statement was not a valid title for legal redress under Art. 82(1) SchKG, as it was neither a public deed nor a signed acknowledgment of debt. Furthermore, the court held that the claim was conditional and not yet due under Art. 257e(3) OR, because the landlord had asserted claims against the security, and the appellant failed to prove the condition for release had occurred. The Federal Supreme Court did not enter into the merits because the appellant failed to provide the clear and detailed justification of a constitutional rights violation required by Art. 117 in conjunction with Art. 106(2) BGG, and her request for legal aid was deemed hopeless under Art. 64(1) BGG. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 300.

Legislator-Regeste

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Art. 257e OR, Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG; Subsidiary constitutional complaint against refusal of legal redress for banked rental security deposit: inadmissible for lack of sufficiently substantiated constitutional rights violation under Art. 117 BGG: Civil Law Division) dismissed the appellant's subsidiary constitutional complaint and rejected her request for free legal aid, upholding the lower court's decision. The appellate court's ruling, which had dismissed her appeal against the first-instance rejection of her request for legal redress (Rechtsöffnung) regarding a security deposit paid into a tenant's savings account, remains in force. The appellant sought debt enforcement against the respondent bank for the return of the deposit, but the court found her submitted bank statement was not a valid title for legal redress under Art. 82(1) SchKG, as it was neither a public deed nor a signed acknowledgment of debt. Furthermore, the court held that the claim was conditional and not yet due under Art. 257e(3) OR, because the landlord had asserted claims against the security, and the appellant failed to prove the condition for release had occurred. The Federal Supreme Court did not enter into the merits because the appellant failed to provide the clear and detailed justification of a constitutional rights violation required by Art. 117 in conjunction with Art. 106(2) BGG, and her request for legal aid was deemed hopeless under Art. 64(1) BGG. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 300.

Schlagwörter

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Recht zur Hinterlegung Rechte des Mieters Sparkasse fehlende Unterschrift unentgeltliche Rechtspflege mangelnder Solvenznachweis

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the constitutional complaint inadmissible for lack of sufficient reasoning.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Used to deny the request for free legal aid due to the appeal's lack of prospects of success.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the losing appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5D_86/2010

Urteil vom 28. Juni 2010

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Bank Z.________,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Abweisung eines Rechtsöffnungsgesuchs.

Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt (Ausschuss) vom 4. Mai 2010.

Nach Einsicht

in die Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil vom 4. Mai 2010 des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt (Ausschuss), das eine Beschwerde der Beschwerdeführerin gegen die erstinstanzliche Abweisung ihres Rechtsöffnungsgesuchs (bezüglich einer auf ein Mieterspardepot einbezahlten Sicherheit der Beschwerdeführerin nach Art. 257e OR ) abgewiesen hat,

in das nachträgliche Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in Erwägung,

dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Appellationsgerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe der Beschwerdeführerin als solche entgegengenommen worden ist,

dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG ), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass das Appellationsgericht im Urteil vom 4. Mai 2010 erwog, der von der Beschwerdeführerin eingereichte Kontoauszug (ohne Unterschrift des Schuldners) stelle keinen Rechtsöffnungstitel im Sinne von Art. 82 Abs. 1 SchKG dar, weil der Auszug weder eine öffentliche Urkunde noch eine durch Unterschrift bekräftigte Schuldanerkennung darstelle,

dass das Appellationsgericht weiter erwog, die Herausgabe der Sicherheit stehe unter der Bedingung, dass der Vermieter gegenüber dem Mieter keine Ansprüche geltend mache ( Art. 257e Abs. 3 OR ), die Beschwerdegegnerin bestreite indessen den Eintritt dieser Bedingung, weil der Vermieter Ansprüche geltend mache, die Beschwerdeführerin vermöge ihrerseits den bestrittenen Eintritt dieser Bedingung nicht zu beweisen, weshalb die von der Beschwerdeführerin beantragte Rechtsöffnung (für die bedingte und ausserdem noch nicht fällige Forderung) selbst dann nicht gewährt werden könnte, wenn der Forderung ein vollkommen zweiseitiger Vertrag zu Grunde läge und dieser als Rechtsöffnungstitel anerkannt würde,

dass die Beschwerdeführerin in ihrer Eingabe an das Bundesgericht zwar das Urteil des Appellationsgerichts als willkürlich bezeichnet,

dass sie jedoch nicht in nachvollziehbarer Weise auf die einlässlichen Erwägungen des Appellationsgerichts eingeht,

dass sie erst recht nicht nach den erwähnten Anforderungen, d.h. klar und detailliert anhand dieser Erwägungen aufzeigt, inwiefern das Urteil des Appellationsgerichts vom 4. Mai 2010 verfassungswidrig sein soll,

dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass das nachträgliche Gesuch der Beschwerdeführerin um unentgeltliche Rechtspflege in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),

dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) und keinen Anspruch auf Parteientschädigung hat,

dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und die Abteilungspräsidentin zuständig ist,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Der Beschwerdeführerin wird keine Parteientschädigung zugesprochen.

5. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Juni 2010

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann