Late Appeal Regarding Mooted Objection Set-Aside
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant filed a legal complaint against the State of Neuchâtel and the Municipality of Landeron concerning a definitive legal enforcement order issued by the Canton of Zug's court, which demanded payment of CHF 11,458.10 along with interest. The Canton Court's decision was contested by the complainant through an appeal on February 13, 2022, but following a payment to the enforcement office, the Zug Cantonal Court deemed the matter moot on April 28, 2022. The complainant then pursued a public law complaint to the Swiss Federal Tribunal on June 10, 2022, alongside a request to disqualify a judge, which was found unnecessary as the judge was not involved in the case. The Federal Tribunal noted the complaint was submitted after the deadline, rendering it inadmissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 117 BGG; Late Appeal Regarding Mooted Objection Set-Aside: The Canton Court's decision was contested by the complainant through an appeal on February 13, 2022, but following a payment to the enforcement office, the Zug Cantonal Court deemed the matter moot on April 28, 2022. The complainant then pursued a public law complaint to the Swiss Federal Tribunal on June 10, 2022, alongside a request to disqualify a judge, which was found unnecessary as the judge was not involved in the case. The Federal Tribunal noted the complaint was submitted after the deadline, rendering it inadmissible.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertCited in conjunction with Art. 117 BGG to refuse to enter upon the appeal as it is clearly inadmissible due to lateness.
Cited as the procedural basis for deciding not to proceed with the appeal in the simplified procedure due to inadmissibility.
Cited as the basis for ordering the appellant to bear the court costs due to the outcome of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_85/2022
Urteil vom 16. Juni 2022
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
1. Etat de Neuchâtel,
2. Commune du Landeron,
beide vertreten durch Office du recouvrement de l'Etat, Rue du Plan 30, 2002 Neuchâtel 2,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, vom 28. April 2022 (BZ 2022 20).
Erwägungen:
1. Mit Entscheid vom 27. Januar 2022 erteilte das Kantonsgericht Zug den Beschwerdegegnern gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. zzz des Betreibungsamtes Zug die definitive Rechtsöffnung für Fr. 11'458.10 nebst Zins.
Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 13. Februar 2022 (Poststempel) Beschwerde beim Obergericht des Kantons Zug. Nach einer Zahlung des Beschwerdeführers an das Betreibungsamt schrieb das Obergericht das Beschwerdeverfahren mit Beschluss vom 28. April 2022 als gegenstandslos ab.
Dagegen hat der Beschwerdeführer mit einer auf den 10. Juni 2022 datierten und am selben Tag der Post übergebenen Eingabe Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht erhoben. Mit einer separaten Eingabe vom selben Tag stellt er ein Ablehnungsgesuch gegen Bundesrichterin Escher. Am 13. Juni 2022 hat das Bundesgericht dem Beschwerdeführer mitgeteilt, dass es keine Rechtsanwälte vermittelt und es an ihm liegt, einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin mit der Interessenwahrung zu betrauen.
2. Das Ablehnungsgesuch ist nicht unterzeichnet. Eine Rückweisung zur Behebung des Mangels ( Art. 42 Abs. 5 BGG ) kann unterbleiben. Bundesrichterin Escher ist am vorliegenden Verfahren nicht beteiligt, womit das Gesuch gegenstandslos ist.
3. Der Beschwerdeführer hat den angefochtenen Beschluss gemäss eigenen Angaben und gemäss Track & Trace-Auszug der Schweizerischen Post am 10. Mai 2022 in Empfang genommen. Die dreissigtägige Beschwerdefrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) begann demnach am 11. Mai 2022 zu laufen und lief am Donnerstag, 9. Juni 2022, ab. Die erst am 10. Juni 2022 der Post übergebene Beschwerde ist verspätet.
Die Beschwerde ist damit offensichtlich unzulässig. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).
4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, mitgeteilt.
Lausanne, 16. Juni 2022
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Zingg