Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_82/2014 KI-generiert

Federal Supreme Court Jurisprudence on Appeal Deadlines in Collocation Disputes

Geschäftsnummer 5D_82/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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This case involves a constitutional complaint regarding a decision made by the Zurich Court of Appeals related to the ranking of creditors (Kolokation). The complaint was filed by one party after receiving notification of the appeal court's ruling. However, it was found that the complaint was submitted late, as it was delivered to the Federal Court after the deadline had passed. Consequently, the court deemed the complaint inadmissible due to its tardiness and ordered the filing party to bear the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 117 i.V.m, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Federal Supreme Court Jurisprudence on Appeal Deadlines in Collocation Disputes: The complaint was filed by one party after receiving notification of the appeal court's ruling. However, it was found that the complaint was submitted late, as it was delivered to the Federal Court after the deadline had passed. Consequently, the court deemed the complaint inadmissible due to its tardiness and ordered the filing party to bear the court costs.

Schlagwörter

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gesetzliche Fristen bestrittene Forderung Verfassungsbeschwerde im Ausland Klagefrist Verspätungsausschluss Kompetenzkonfliktbeilegung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to justify the non-admission (non-entrée en matière) of the constitutional appeal because it was filed late, based on the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to order the losing appellant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5D_82/2014

Urteil vom 17. Juni 2014

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Y.________,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Kollokation,

Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer) vom 2. Mai 2014.

Nach Einsicht

in die (als Verfassungsbeschwerde entgegengenommene) Eingabe gegen das Urteil vom 2. Mai 2014 des Obergerichts des Kantons Zürich betreffend Kollokation,

in Erwägung,

dass Verfassungsbeschwerden innert 30 Tagen nach der Eröffnung des kantonalen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post zu übergeben sind (Art. 117i.V.m. Art. 100 Abs. 1, 48 Abs. 1 BGG),

dass das Urteil des Obergerichts vom 2. Mai 2014 der Beschwerdeführerin (gemäss postalischer Sendungsinformation) am 7. Mai 2014 an ihrer schweizerischen Zustelladresse eröffnet worden ist,

dass die Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht (gemäss postalischer Sendungsinformation) erst am 14. Juni 2014 und damit nach Ablauf der Beschwerdefrist (Freitag, den 6. Juni 2014) der schweizerischen Post übergeben worden ist,

dass sich somit die Verfassungsbeschwerde als verspätet und daher als offensichtlich unzulässig erweist, weshalb darauf im Verfahren nach Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist,

dass die unterliegende Beschwerdeführerin kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 117/108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,

erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 50.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Juni 2014

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Füllemann