Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_75/2008 KI-generiert

Debtor's Constitutional Complaint Against Debt Enforcement Dismissed for Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 5D_75/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal contesting a decision made by the Cantonal Court of Aargau regarding the issuance of a final legal opening for a payment of 135 Swiss Francs. The complainant, having received a deadline to pay a court cost advance, failed to do so within the stipulated time. Consequently, the Cantonal Court did not proceed with the complaint due to the late payment. The complainant's appeal to the Federal Tribunal was deemed insufficiently substantiated, as it did not adequately address the reasoning of the lower court or demonstrate any constitutional violations, leading to the dismissal of the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 90 Abs. 1 lit. b OG; Debtor's Constitutional Complaint Against Debt Enforcement Dismissed for Insufficient Substantiation: The complainant, having received a deadline to pay a court cost advance, failed to do so within the stipulated time. Consequently, the Cantonal Court did not proceed with the complaint due to the late payment. The complainant's appeal to the Federal Tribunal was deemed insufficiently substantiated, as it did not adequately address the reasoning of the lower court or demonstrate any constitutional violations, leading to the dismissal of the appeal.

Schlagwörter

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Schuldbetreibung Streitgegenstand ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Verletzung von Verfahrensrechten Kostenvorschuss Konkursforderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 117 i.V.m. Art 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to refuse admission to the constitutional appeal due to insufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to impose court costs on the appellant who lost the case.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5D_75/2008/don

Urteil vom 10. Juni 2008

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Stato del Cantone Ticino,

Beschwerdegegner,

vertreten durch Ufficio esazione e condoni del cantone Ticino.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 21. April 2008 des Obergerichts des Kantons Aargau (Zivilgericht, 4. Kammer).

Nach Einsicht

in die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 21. April 2008 des Obergerichts des Kantons Aargau, das auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen die Erteilung der definitiven Rechtsöffnung für Fr. 135.-- an den Beschwerdegegner nicht eingetreten ist,

in Erwägung,

dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist,

dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG ), d.h. (entsprechend den altrechtlichen Anforderungen des Art. 90 Abs. 1 lit. b OG : Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 S. 4207ff., Ziff. 4.1.2.4 zu Art. 39 Entwurf, S. 4294) anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261f.), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass das Obergericht im angefochtenen Entscheid erwog, der Beschwerdeführer sei mit Verfügung vom 25. März 2008 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis zur Zahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 120.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Frist von 10 Tagen aufgefordert worden, die (wegen der Betreibungsferien) am 1. April 2008 beginnende Frist habe am 10. April 2008 (Donnerstag) geendet, der Beschwerdeführer habe den Vorschuss nicht fristgerecht bezahlt, weshalb androhungsgemäss zu verfahren sei,

dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht auf die entscheidenden obergerichtlichen Erwägungen eingeht,

dass er erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen aufzeigt, inwiefern der Entscheid vom 21. April 2008 des Obergerichts verfassungswidrig sein soll,

dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 120.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Juni 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann