Subsidiary constitutional complaint against non-entry due to unpaid cost deposit in property vacation dispute.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) dismissed the appellant's subsidiary constitutional complaint and upheld the lower court's non-entry decision, thereby confirming that the cantonal appellate court's refusal to hear the appeal remains in force. The dispute arose from a property freedom claim (Eigentumsfreiheitsklage) in which the lower court had ordered the appellant to vacate a property; the appellant appealed but failed to pay the required procedural cost advance (Kostenvorschuss) despite a grace period and warning, leading the Obergericht to decline to enter the appeal. The Supreme Court held that the complaint lacked sufficient reasoning because the appellant did not allege any violation of constitutional rights (Art. 116 BGG) nor address the failure to pay the advance, instead requesting reversal of a property auction; consequently, the Court imposed court costs of CHF 500 on the appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Subsidiary constitutional complaint against non-entry due to unpaid cost deposit in property vacation dispute: The dispute arose from a property freedom claim (Eigentumsfreiheitsklage) in which the lower court had ordered the appellant to vacate a property; the appellant appealed but failed to pay the required procedural cost advance (Kostenvorschuss) despite a grace period and warning, leading the Obergericht to decline to enter the appeal. The Supreme Court held that the complaint lacked sufficient reasoning because the appellant did not allege any violation of constitutional rights (Art. 116 BGG) nor address the failure to pay the advance, instead requesting reversal of a property auction; consequently, the Court imposed court costs of CHF 500 on the appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG.
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KI-generiertImposes the court costs on the appellant, who lost the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_7/2024
Urteil vom 5. März 2024
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Herrmann, Präsident,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
*gegen*
B.________,
vertreten durch Fürsprecher Dr. Michael Wicki,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Eigentumsfreiheitsklage,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 3. Kammer, vom 15. Januar 2024 (ZSU.2023.234).
Erwägungen:
1. Auf Gesuch des Beschwerdegegners hin verpflichtete das Bezirksgericht Baden mit Entscheid vom 13. Oktober 2023 den Beschwerdeführer, die Liegenschaft U.________ / xxx (C.________weg yyy) spätestens innert zehn Tagen nach Zustellung dieses Entscheids zu räumen und zu verlassen, unter Androhung des polizeilichen Vollzugs im Unterlassungsfall.
Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 25. Oktober 2023 (Postaufgabe) Berufung beim Obergericht des Kantons Aargau. Am 6. November 2023 (Postaufgabe) reichte er einen Nachtrag ein. Mit Verfügung vom 6. November 2023 forderte das Obergericht den Beschwerdeführer zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'000.-- auf. Mit Verfügung vom 28. November 2023 setzte es ihm eine Nachfrist zur Bezahlung des Kostenvorschusses mit der Androhung, dass bei nicht fristgemässer Leistung auf das Rechtsbegehren nicht eingetreten werde. Mit Entscheid vom 15. Januar 2024 trat das Obergericht auf die Berufung mangels Leistung des Kostenvorschusses nicht ein.
Dagegen hat der Beschwerdeführer am 28. Februar 2024 (Postaufgabe) subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben.
2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts (
Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG
) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung (
Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG
) ist die Eingabe - wie verlangt - als subsidiäre Verfassungsbeschwerde zu behandeln (
Art. 113 ff. BGG
). Gerügt werden kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte (
Art. 116 BGG
).
Das Obergericht ist auf die Beschwerde nicht eingetreten. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach grundsätzlich einzig, ob es dadurch gegen verfassungsmässige Rechte verstossen hat. Diesbezüglich müsste der Beschwerdeführer anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darlegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 117 i.V.m.
Art. 106 Abs. 2 BGG
;
BGE 133 II 396
E. 3.1;
142 III 364
E. 2.4). Der Beschwerdeführer nennt keine verfassungsmässigen Rechte, die das Obergericht verletzt haben soll, und er setzt sich nicht damit auseinander, dass er den verlangten Kostenvorschuss nicht bezahlt hat. Stattdessen bittet er darum, die durchgeführte Versteigerung der Liegenschaft rückgängig zu machen, und er schildert, weshalb es zur Versteigerung gekommen ist, die nach seiner Auffassung unrechtmässig war.
Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Der Abteilungspräsident tritt auf sie im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m.
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
).
3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten (
Art. 66 Abs. 1 BGG
).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 3. Kammer, mitgeteilt.
Lausanne, 5. März 2024
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Herrmann
Der Gerichtsschreiber: Zingg