St. Gallen Tax Assessment Execution Appeal Dismissed on Procedural Grounds
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal by an individual against a decision by the Cantonal Court of Zug to grant a definitive legal enforcement in favor of the Canton of St. Gallen for a debt related to federal taxes from 2016. The enforcement decision, issued on February 24, 2020, pertains to a sum of 10,465.15 Swiss francs plus interest, based on a tax assessment and enforceability certificate from June and December 2019, respectively. The appellant's subsequent complaint was dismissed by the Zug High Court on March 10, 2020, for insufficient reasoning. The individual then lodged a complaint with the Swiss Federal Tribunal on April 9, 2020, seeking to overturn the enforcement decision, annul the tax debt, and halt the ongoing investigation.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 75 Abs. 1 BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. b BGG, Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; St. Gallen Tax Assessment Execution Appeal Dismissed on Procedural Grounds: Gallen for a debt related to federal taxes from 2016. The enforcement decision, issued on February 24, 2020, pertains to a sum of 10,465.15 Swiss francs plus interest, based on a tax assessment and enforceability certificate from June and December 2019, respectively. The appellant's subsequent complaint was dismissed by the Zug High Court on March 10, 2020, for insufficient reasoning. The individual then lodged a complaint with the Swiss Federal Tribunal on April 9, 2020, seeking to overturn the enforcement decision, annul the tax debt, and halt the ongoing investigation.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to justify the decision not to enter the appeal in the simplified procedure because no constitutional rights were invoked.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_67/2020
Urteil vom 15. April 2020
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Möckli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kanton St. Gallen,
vertreten durch das Steueramt U.________.
Gegenstand
definitive Rechtsöffnung,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, Präsident, vom 10. März 2020 (BZ 2020 23).
Sachverhalt:
Gestützt auf die Veranlagungsverfügung vom 5. Juni 2019 für die direkte Bundessteuer 2016 (inkl. Vollstreckbarkeitsbescheinigung vom 24. Dezember 2019) erteilte das Kantonsgericht Zug dem Kanton St. Gallen in der gegen A.________ eingeleiteten Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Walchwil mit Entscheid vom 24. Februar 2020 für den Betrag von Fr. 10'465.15 nebst Zins definitive Rechtsöffnung.
Auf die hiergegen eingereichte Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zug mit Entscheid vom 10. März 2020 mangels genügender Beschwerdebegründung nicht ein.
Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 9. April 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht mit den Begehren um Auf hebung des Rechtsöffnungsentscheides, um Annullation der Steuerschuld und Einstellung des eingeleiteten Untersuchungsverfahrens.
Erwägungen:
1. Ein kantonal letztinstanzlicher Rechtsöffnungsentscheid kann beim Bundesgericht angefochten werden ( Art. 72 Abs. 2 lit. a und Art. 75 Abs. 1 BGG ). Indes ist der für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- nicht erreicht ( Art. 74 Abs. 2 lit. b BGG ). Mithin steht einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde offen ( Art. 113 BGG ), mit welcher ausschliesslich die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann ( Art. 116 BGG ).
2. Es werden keine Verfassungsverletzungen geltend gemacht. Auf die Beschwerde ist somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.
3. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Kanton St. Gallen und dem Obergericht des Kantons Zug, II. Beschwerdeabteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. April 2020
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Möckli