Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_56/2023 KI-generiert

Debtor's Appeal Dismissed for Lateness and Procedural Defects

Geschäftsnummer 5D_56/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute between an individual (the complainant) and the canton of St. Gallen, represented by its Public Prosecutor's Office. The District Court of Winterthur granted the canton a definitive legal release regarding a debt collection proceeding against the complainant for 3,210 CHF plus interest initiated by the Debt Collection Office of Oberwinterthur. The complainant filed an appeal against this decision, but it was dismissed by the Zurich Cantonal High Court on March 8, 2023, due to late submission. The complainant then turned to the Swiss Federal Tribunal on April 6, 2023, contesting the non-admittance of the appeal by the High Court.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Debtor's Appeal Dismissed for Lateness and Procedural Defects: Gallen, represented by its Public Prosecutor's Office. The District Court of Winterthur granted the canton a definitive legal release regarding a debt collection proceeding against the complainant for 3,210 CHF plus interest initiated by the Debt Collection Office of Oberwinterthur. The complainant filed an appeal against this decision, but it was dismissed by the Zurich Cantonal High Court on March 8, 2023, due to late submission. The complainant then turned to the Swiss Federal Tribunal on April 6, 2023, contesting the non-admittance of the appeal by the High Court.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Betreibungsbegehren Vollstreckungsaufschub Verfahrensmangel verspätete Gebührenzahlung Konkursverfahren Versäumung der gesetzlichen Frist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was rejected without full deliberation under the simplified procedure due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed the court costs on the appellant (Beschwerdeführerin).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_56/2023

Urteil vom 14. April 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Kanton St. Gallen,

vertreten durch die Staatsanwaltschaft, Rechnungswesen, St. Georgen-Strasse 13, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts

des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 8. März 2023 (RT230023-O/U).

Sachverhalt:

Mit Urteil vom 14. Februar 2023 erteilte das Bezirksgericht Winterthur dem Kanton St. Gallen in der gegen die Beschwerdeführerin eingeleiteten Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Oberwinterthur für Fr. 3'210.-- nebst Zins definitive Rechtsöffnung.

Auf die hiergegen verspätet eingereichte Beschwerde trat das Obergericht des Kantons Zürich mit Beschluss vom 8. März 2023 nicht ein.

Mit Eingabe vom 6. April 2023 wendet sich die Beschwerdeführerin an das Bundesgericht.

Erwägungen:

1. Die Vorinstanz ist auf das Rechtsmittel der Beschwerdeführerin nicht eingetreten. Anfechtungsgegenstand ist deshalb grundsätzlich nur die Frage, ob sie zu Recht einen Nichteintretensentscheid gefällt hat ( BGE 135 II 38 E. 1.2; 139 II 233 E. 3.2). Diesbezüglich hat die Beschwerde ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ), in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115 E. 2; 142 III 364 E. 2.4).

2. Die Beschwerde besteht aus Polemik gegenüber einer KESB-Angestellten und den involvierten Gerichten. Es wird kein Rechtsbegehren gestellt und auch nicht auf die (Nichteintretens-) Erwägungen des angefochtenen Beschlusses Bezug genommen.

3. Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG zu entscheiden ist.

4. Die Gerichtskosten sind der Beschwerdeführerin aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, mitgeteilt.

Lausanne, 14. April 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Möckli