Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_53/2022 KI-generiert

Matter of Enforcement Order Review and Constitutional Appeal

Geschäftsnummer 5D_53/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appellant contesting a decision by the Bezirksgericht Hochdorf, which granted the opponents, including the State of Lucerne, the municipality of Ebikon, and the Roman Catholic parish, a definitive legal enforcement for a financial claim of CHF 4,285.45 plus interest. The appellant's complaint to the Cantonal Court of Lucerne was dismissed on February 24, 2022, due to insufficient reasoning. The appellant then filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal on April 4, 2022, arguing that the refusal to examine the case by the Cantonal Court amidst suspicions of corruption constituted a violation of constitutional rights. The Federal Tribunal assessed whether the Cantonal Court's non-admission decision violated constitutional principles, but found the appellant's arguments inadequately substantiated.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Matter of Enforcement Order Review and Constitutional Appeal: The appellant's complaint to the Cantonal Court of Lucerne was dismissed on February 24, 2022, due to insufficient reasoning. The appellant then filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal on April 4, 2022, arguing that the refusal to examine the case by the Cantonal Court amidst suspicions of corruption constituted a violation of constitutional rights. The Federal Tribunal assessed whether the Cantonal Court's non-admission decision violated constitutional principles, but found the appellant's arguments inadequately substantiated.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung Betreibungsforderung Zulassung der Zwangsvollstreckung Streitgegenstand Steuerschulden materielle Überprüfung Schwere des Grundrechtseingriffs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Applied to declare that the constitutional appeal will not be adjudicated upon due to lack of sufficient reasoning in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant is ordered to bear the court costs because the appeal was not adjudicated.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_53/2022

Urteil vom 6. April 2022

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staat Luzern, Gemeinde Ebikon und römisch-katholische Kirchgemeinde,

vertreten durch die Gemeinde Ebikon, Finanzabteilung, Riedmattstrasse 14, Postfach, 6031 Ebikon,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 1. Abteilung, vom 24. Februar 2022 (2C 22 6).

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 3. Januar 2022 erteilte das Bezirksgericht Hochdorf den Beschwerdegegnern gegenüber dem Beschwerdeführer die definitive Rechtsöffnung für Fr. 4'285.45 nebst Zins.

Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 17. Januar 2022 Beschwerde beim Kantonsgericht Luzern. Mit Entscheid vom 24. Februar 2022 trat das Kantonsgericht auf die Beschwerde mangels genügender Begründung nicht ein.

Dagegen hat der Beschwerdeführer am 4. April 2022 Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen ( Art. 113 ff. BGG ).

Der Entscheid des Kantonsgerichts ist ein Nichteintretensentscheid. Thema des bundesgerichtlichen Verfahrens ist demnach einzig, ob das Kantonsgericht gegen verfassungsmässige Rechte verstossen hat, indem es auf die kantonale Beschwerde nicht eingetreten ist. Diesbezüglich müsste der Beschwerdeführer anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darlegen, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4). Der Beschwerdeführer macht geltend, er werde keine Steuerforderung zahlen, solange das Kantonsgericht nichts prüfe, wenn der Verdacht auf Bestechung vorhanden sei. Das Betreibungsamt lasse sich scheinbar aufgrund von Abzockergebühren kaufen. In diesen Ausführungen liegt keine Auseinandersetzung mit den kantonsgerichtlichen Erwägungen und der Beschwerdeführer legt nicht dar, weshalb der Nichteintretensentscheid gegen verfassungsmässige Rechte verstossen soll.

Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch das präsidierende Mitglied der Abteilung nicht einzutreten (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Luzern, 1. Abteilung, mitgeteilt.

Lausanne, 6. April 2022

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Zingg