Debtor's Appeal Against Enforcement Grant Dismissed for Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against the Canton of Zurich, represented by its central collection office, regarding a decision for definitive enforcement of a debt collection order. The district court granted enforcement against the complainant for an amount of 2,000 Swiss Francs and associated legal costs while denying the complainant's request for free legal aid. The complainant's appeal to the Cantonal Court of Zurich was dismissed due to insufficient reasoning, and his subsequent request for legal aid in this appeal was also denied due to the perceived hopelessness of the case. The individual then sought to bring the matter before the Swiss Federal Tribunal, challenging the previous court's decisions related to the enforceability of court costs imposed on him, though the federal appeal lacked required substantiation regarding constitutional rights violations.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Debtor's Appeal Against Enforcement Grant Dismissed for Insufficient Substantiation: The district court granted enforcement against the complainant for an amount of 2,000 Swiss Francs and associated legal costs while denying the complainant's request for free legal aid. The complainant's appeal to the Cantonal Court of Zurich was dismissed due to insufficient reasoning, and his subsequent request for legal aid in this appeal was also denied due to the perceived hopelessness of the case. The individual then sought to bring the matter before the Swiss Federal Tribunal, challenging the previous court's decisions related to the enforceability of court costs imposed on him, though the federal appeal lacked required substantiation regarding constitutional rights violations.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to justify the decision not to enter a decision on the appeal due to insufficient reasoning in the simplified procedure.
Used to reject the request for legal aid for the Federal Tribunal proceedings because the appeal was hopeless.
Used to order the appellant to bear the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
5D_50/2023
Urteil vom 24. April 2023
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Zingg.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kanton Zürich, vertreten durch die Zentrale Inkassostelle der Gerichte, Obergericht des Kantons Zürich, Hirschengraben 15, Postfach 2401, 8021 Zürich,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, vom 16. Februar 2023 (RT230008-O/U).
Erwägungen:
1. Mit Urteil vom 20. Januar 2023 erteilte das Bezirksgericht Winterthur dem Beschwerdegegner gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Winterthur-Stadt die definitive Rechtsöffnung für Fr. 2'000.-- und die Prozesskosten. Zugleich wies es das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege ab.
Dagegen erhob der Beschwerdeführer am 31. Januar 2023 (Poststempel) Beschwerde. Mit Beschluss vom 16. Februar 2023 trat das Obergericht des Kantons Zürich auf die Beschwerde mangels genügender Begründung nicht ein. Das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Rechtspflege für das Beschwerdeverfahren wies es infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde ab.
Dagegen hat der Beschwerdeführer am 25. März 2023 (Postaufgabe) Beschwerde in Zivilsachen oder subsidiäre Verfassungsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben.
2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ; dazu BGE 146 III 237 E. 1 mit Hinweisen) ist einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde zulässig ( Art. 113 ff. BGG ). Mit ihr kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ). Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4).
3. Der Beschwerdeführer setzt sich weder damit auseinander, dass seine kantonale Beschwerde laut dem Obergericht ungenügend begründet war, noch setzt er sich mit den obergerichtlichen Erwägungen zur unentgeltlichen Rechtspflege auseinander. Er nennt auch keine verfassungsmässigen Rechte, die verletzt worden sein sollen. Stattdessen äussert er sich zu einer Erbsache und er scheint die Rechtmässigkeit der Urteile zu bezweifeln, in denen ihm die nunmehr zu vollstreckenden Gerichtskosten auferlegt wurden.
Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Das präsidierende Mitglied der Abteilung tritt darauf im vereinfachten Verfahren nicht ein (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).
4. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Wie die vorstehenden Erwägungen zeigen, war die Beschwerde von vornherein aussichtslos. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren ist abzuweisen ( Art. 64 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich, I. Zivilkammer, mitgeteilt.
Lausanne, 24. April 2023
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Zingg