Constitutional complaint against dismissal for unpaid cost advance in debt collection enforcement proceedings (definitive Rechtsöffnung) fails for lack of substantive constitutional argument.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court (II. Civil Law Division) dismissed the appellant's constitutional complaint and rejected his request for free legal aid, ordering him to pay court costs of CHF 200. The complaint challenged a decision of the Obergericht of the Canton of Bern, which had refused to enter into the appellant's appeal against a definitive debt collection (Rechtsöffnung) ruling because he failed to pay the required cost advance despite a deadline extension. The Supreme Court held that, since the lower court's decision was based solely on the non-payment of the cost advance (Art. 101(3) ZPO), the appellant was required to clearly and specifically demonstrate, with reference to the lower court's reasoning, how his constitutional rights were violated (Art. 117 in conjunction with Art. 106(2) BGG and Art. 116 BGG), which he failed to do. Consequently, the Court did not enter into the merits of the complaint (Art. 117 in conjunction with Art. 108(1)(b) BGG), rendering the request for suspensive effect moot.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Constitutional complaint against dismissal for unpaid cost advance in debt collection enforcement proceedings (definitive Rechtsöffnung) fails for lack of substantive constitutional argument: Civil Law Division) dismissed the appellant's constitutional complaint and rejected his request for free legal aid, ordering him to pay court costs of CHF 200. The complaint challenged a decision of the Obergericht of the Canton of Bern, which had refused to enter into the appellant's appeal against a definitive debt collection (Rechtsöffnung) ruling because he failed to pay the required cost advance despite a deadline extension. The Supreme Court held that, since the lower court's decision was based solely on the non-payment of the cost advance (Art. 101(3) ZPO), the appellant was required to clearly and specifically demonstrate, with reference to the lower court's reasoning, how his constitutional rights were violated (Art. 117 in conjunction with Art. 106(2) BGG and Art. 116 BGG), which he failed to do. Consequently, the Court did not enter into the merits of the complaint (Art. 117 in conjunction with Art. 108(1)(b) BGG), rendering the request for suspensive effect moot.
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KI-generiertUsed to declare the constitutional complaint inadmissible due to lack of sufficient reasoning.
Basis for rejecting the request for free legal aid because the complaint was hopeless.
Basis for imposing court costs on the losing appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
5D_44/2015
Urteil vom 24. Februar 2015
II. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Füllemann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
B.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Michel De Palma,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Definitive Rechtsöffnung,
Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 23. Januar 2015 des Obergerichts des Kantons Bern (Zivilabteilung, 2. Zivilkammer).
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde gegen den Entscheid vom 23. Januar 2015 des Obergerichts des Kantons Bern, das auf eine Beschwerde des Beschwerdeführers gegen einen Rechtsöffnungsentscheid nicht eingetreten ist,
in die Gesuche des Beschwerdeführers um aufschiebende Wirkung und um unentgeltliche Rechtspflege für das bundesgerichtliche Verfahren,
in Erwägung,
dass gegen den in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit ergangenen Entscheid des Obergerichts mangels Erreichens der Streitwertgrenze ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Ausnahme gemäss Art. 74 Abs. 2 BGG allein die subsidiäre Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG offen steht, weshalb die Eingabe des Beschwerdeführers als solche entgegengenommen worden ist,
dass in einer subsidiären Verfassungsbeschwerde die Rüge der Verletzung verfassungsmässiger Rechte vorzubringen und zu begründen (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG sowie Art. 116 BGG ), d.h. anhand der Erwägungen des kantonalen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch diesen Entscheid verletzt sein sollen ( BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass das Obergericht im Entscheid vom 23. Januar 2015 erwog, der Beschwerdeführer habe auch innerhalb der Nachfrist den Kostenvorschuss nicht geleistet, weshalb androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten sei ( Art. 101 Abs. 3 ZPO ),
dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die obergerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen, d.h. klar und detailliert aufzeigt, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den Entscheid des Obergerichts vom 23. Januar 2015 verletzt sein sollen,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Verfassungsbeschwerde in Anwendung von Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass mit dem Beschwerdeentscheid das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos wird,
dass dem Beschwerdeführer in Anbetracht der Aussichtslosigkeit der Verfassungsbeschwerde die unentgeltliche Rechtspflege nicht gewährt werden kann ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass in den Fällen des Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und das präsidierende Abteilungsmitglied zuständig ist,
erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. Februar 2015
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Escher
Der Gerichtsschreiber: Füllemann