Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_37/2023 KI-generiert

Debt Recognition Appeal Dismissed for Lack of Constitutional Argumentation

Geschäftsnummer 5D_37/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case before the Swiss Federal Tribunal, the complainant challenged a decision made by the District Court of Frauenfeld, which granted the defendant company a definitive legal order for payment of CHF 2,732.35 against the complainant. The complainant appealed this decision to the Thurgau Cantonal Court, which rejected the appeal. Subsequently, the complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal, arguing that he had experienced an IT issue and was submitting a full, albeit untimely, appeal against the cantonal court's decision. However, the appeal was formally timely, though it lacked the necessary constitutional claims required to justify the Federal Tribunal's intervention. This led to the dismissal of the appeal without entering into the merits of the constitutional complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 45 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Debt Recognition Appeal Dismissed for Lack of Constitutional Argumentation: The complainant appealed this decision to the Thurgau Cantonal Court, which rejected the appeal. Subsequently, the complainant filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal, arguing that he had experienced an IT issue and was submitting a full, albeit untimely, appeal against the cantonal court's decision. However, the appeal was formally timely, though it lacked the necessary constitutional claims required to justify the Federal Tribunal's intervention. This led to the dismissal of the appeal without entering into the merits of the constitutional complaint.

Schlagwörter

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Definitive Rechtsöffnung verfassungsrechtliche Rüge Streitwert Rechtsvorschlag Rüge verfassungsmässiger Rechte abstraktes Schuldbekenntnis anfechtbarer Zwischenentscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not accepted because it lacked a sufficient statement of grounds (lack of constitutional complaints) under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal decided not to levy court costs in this instance.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_37/2023

Urteil vom 27. Februar 2023

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Herrmann, Präsident,

Gerichtsschreiber Zingg.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________ AG,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Definitive Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 5. Januar 2023 (BR.2022.55).

Erwägungen:

1. Mit Entscheid vom 5. Dezember 2022 erteilte das Bezirksgericht Frauenfeld der Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamtes Frauenfeld, Aussenstelle Steckborn, die definitive Rechtsöffnung für Fr. 2'732.35.

Am 15. Dezember 2022 erhob der Beschwerdeführer Beschwerde beim Obergericht des Kantons Thurgau. Mit Entscheid vom 5. Januar 2023 wies das Obergericht die Beschwerde ab, soweit es darauf eintrat.

Dagegen hat der Beschwerdeführer am 13. Februar 2023 (Postaufgabe gleichentags) Beschwerde an das Bundesgericht erhoben.

2. Aufgrund des unter Fr. 30'000.-- liegenden Streitwerts ( Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG ) und mangels Vorliegens einer Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung ( Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG ) ist die Eingabe als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegenzunehmen ( Art. 113 ff. BGG ).

3. Die Beschwerde besteht einzig aus dem Satz, er (der Beschwerdeführer) habe eine IT-Panne gehabt und er erhebe vollumfängliche, nicht fristgerechte Beschwerde gegen den genannten Entscheid des Obergerichts.

Entgegen der Annahme des Beschwerdeführers hat er die Beschwerdefrist gewahrt. Nachdem er den angefochtenen Entscheid am 12. Januar 2023 in Empfang genommen hat, endete die dreissigtägige Beschwerdefrist (Art. 117 i.V.m. 100 Abs. 1 BGG) nach der Verlängerung über das Wochenende ( Art. 45 BGG ) erst am Montag, 13. Februar 2022. Hingegen enthält die Beschwerde keinerlei Verfassungsrügen, wie sie vorliegend erforderlich wären (Art. 116 und Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 396 E. 3.1; 142 III 364 E. 2.4).

Die Beschwerde enthält damit offensichtlich keine hinreichende Begründung. Auf sie ist im vereinfachten Verfahren durch den Abteilungspräsidenten nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

4. Es rechtfertigt sich ausnahmsweise, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Thurgau mitgeteilt.

Lausanne, 27. Februar 2023

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Herrmann

Der Gerichtsschreiber: Zingg