Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
5D_32/2008 KI-generiert

Refusal of Constitutional Complaint Due to Unpaid Cost Advance and Abusive Conduct

Geschäftsnummer 5D_32/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a constitutional complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal regarding a provision from a Cantonal Court. The complaint was initiated by an individual who was required to pay a cost advance of 300 CHF for the proceedings. The individual failed to fulfill this requirement within the stipulated timeframe and did not provide evidence of the payment. Consequently, the tribunal decided not to consider the complaint due to the individual's non-compliance with the procedural requirements, leading to an order for the individual to bear the court costs. The tribunal also indicated that any further similar filings from the individual would not receive a response.

Legislator-Regeste

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Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 48 Abs. 4 BGG, Art. 117 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Refusal of Constitutional Complaint Due to Unpaid Cost Advance and Abusive Conduct: The complaint was initiated by an individual who was required to pay a cost advance of 300 CHF for the proceedings. The individual failed to fulfill this requirement within the stipulated timeframe and did not provide evidence of the payment. Consequently, the tribunal decided not to consider the complaint due to the individual's non-compliance with the procedural requirements, leading to an order for the individual to bear the court costs. The tribunal also indicated that any further similar filings from the individual would not receive a response.

Schlagwörter

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nicht geleisteter Kostenvorschuss missbräuchliches Verhalten ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Verfahrenskosten Verfahrensvorschriften Vorschuss

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Cited in conjunction with Art. 117 BGG as the procedural basis for declaring non-entry due to the failure to meet the payment deadline.

Art. 117 BGG

Cited in conjunction with procedural articles (Art. 108) because the decision was rendered due to the applicant's conduct (failure to pay deposit).

Art. 62 Abs. 3 BGG

Used as the primary basis for the non-entry into the merits of the constitutional appeal due to failure to pay the cost deposit.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited as the basis for ordering the appellant to pay the court costs.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

5D_32/2008/sst

Urteil vom 8. Mai 2008

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Raselli, Präsident,

Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Staat St. Gallen, Politische Gemeinde Wattwil,

Evang-ref. Kirchgemeinde Wattwil, alle vertreten

von Gemeindesteueramt Wattwil, Gemeindehaus, Grüenaustrasse 7, 9630 Wattwil

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Kostenvorschuss (Rechtsöffnung).

Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom

22. Februar 2008 des Kantonsgerichts St. Gallen.

Nach Einsicht

in die Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung vom 22. Februar 2008 des Kantonsgerichts St. Gallen,

in Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 9. April 2008 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihr mit Verfügung vom 10. März 2008 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 300.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der am 14. April 2008 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerdeführenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten ( Art. 48 Abs. 4 BGG ) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,

dass die Beschwerdeführerin den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihr obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Verfassungsbeschwerde nicht einzutreten ist, die einmal mehr missbräuchlich prozessierende ( Art. 117 BGG i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG ) Beschwerdeführerin kostenpflichtig ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) und darauf hingewiesen wird, dass in dieser Sache allfällige weitere Eingaben in der Art der bisherigen, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche ohne Antwort abgelegt würden,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 150.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 8. Mai 2008

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Raselli Füllemann