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5D_289/2020 KI-generiert

Rate payment request for court cost advance in debt collection legalization proceedings as interlocutory decision challenge requiring constitutional rights violation claim

Geschäftsnummer 5D_289/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court did not enter into the appeal and dismissed it, leaving the lower court's decision in force; no court costs were imposed. The appellant had challenged a cantonal appellate court's interim ruling that rejected his request to pay a procedural cost advance in installments and set a final deadline for payment, in the context of a debt collection legalization (Rechtsöffnung) proceeding. The Court held that the appeal was inadmissible because the appellant failed to demonstrate that the requirements for challenging an interim decision under Art. 93 para. 1 BGG were met and did not invoke any violation of constitutional rights as required by Art. 116 BGG for a subsidiary constitutional complaint under Art. 113 BGG, given the minimum monetary threshold for a civil appeal was not reached.

Legislator-Regeste

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Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 113 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG; Rate payment request for court cost advance in debt collection legalization proceedings as interlocutory decision challenge requiring constitutional rights violation claim: The appellant had challenged a cantonal appellate court's interim ruling that rejected his request to pay a procedural cost advance in installments and set a final deadline for payment, in the context of a debt collection legalization (Rechtsöffnung) proceeding. The Court held that the appeal was inadmissible because the appellant failed to demonstrate that the requirements for challenging an interim decision under Art. 93 para. 1 BGG were met and did not invoke any violation of constitutional rights as required by Art. 116 BGG for a subsidiary constitutional complaint under Art. 113 BGG, given the minimum monetary threshold for a civil appeal was not reached.

Schlagwörter

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Rechtsöffnung Betreibungsforderung Kostenvorschuss Zivilrechtsstreitigkeit Vollstreckungsentscheid verfassungsmässige Anforderung Ratenzahlungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used as the basis for the simplified procedure to declare the appeal inadmissible due to insufficient grounds.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the imposition of court costs in this case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

5D_289/2020

Urteil vom 27. November 2020

II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Escher, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

B.________ AG,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Rechtsöffnung,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Aargau, Zivilgericht, 3. Kammer, vom 19. Oktober 2020 (ZSU.2020.200).

Sachverhalt:

Am 2. September 2020 reichte A.________ gegen den Rechtsöffnungsentscheid des Bezirksgerichts Zofingen vom 20. August 2020 Beschwerde ein. Im Beschwerdeverfahren ersuchte er mit Eingabe vom 15. September 2020, den Kostenvorschuss von Fr. 375.-- in fünf Raten zu je Fr. 75.-- zu leisten. Mit Verfügung vom 19. Oktober 2020 wies das Obergericht des Kantons Aargau dieses Gesuch ab und setzte eine letzte Notfrist zur Leistung des Kostenvorschusses. Dagegen hat A.________ am 25. November 2020 beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht.

Erwägungen:

1. Der für die Beschwerde in Zivilsachen erforderliche Mindeststreitwert von Fr. 30'000.-- gemäss Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG wird nicht erreicht, weshalb dieses Rechtsmittel nicht zur Verfügung steht, sondern vielmehr einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde möglich ist ( Art. 113 BGG ). Mit dieser kann nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden ( Art. 116 BGG ), wofür das strenge Rügeprinzip gilt (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ). Im Übrigen handelt es sich bei der angefochtenen Verfügung um einen Zwischenentscheid, weshalb die Beschwerdevoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG darzutun sind ( BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 329; 141 III 80 E. 1.2 S. 81).

2. In der Beschwerde werden weder die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG dargetan noch werden explizit oder wenigstens dem Sinn nach verfassungsmässige Rechte als verletzt angerufen. Der Beschwerdeführer hält einzig fest, dass er mit der Abweisung des Gesuches um ratenweise Zahlung des Kostenvorschusses nicht einverstanden sei, aber bereit wäre, die Zahlung in drei Raten zu leisten.

3. Damit erweist sich die Beschwerde als offensichtlich nicht hinreichend begründet, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann und im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG zu entscheiden ist.

4. Angesichts der konkreten Umstände wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Aargau, Zivilgericht, 3. Kammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. November 2020

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Escher

Der Gerichtsschreiber: Möckli